Spezieller Teil 1_ Algen

51 flashcardsby Jennifer
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1
Algen-Definition
Algen sind alle Eukaryoten (Organismen), die zur oxigenen Photosynthese befähigt sind und keine Embryonen bilden.
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Was sind Cyanobakterien ("Blaualgen") ?
> einzige Bakteriengruppe welche zur oxigenen Photosynthese befähigt sind
> sind KEINE Algen
> keine Monophyletische Gruppe
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Typische Merkmale von Bakterien
> Ringförmige DNA
> kein Zellkern, keine Mitochondrien und keine Plastiden
> 16s-rNA aus Peptidoglycan
> Asexuelle Vermehrung durch Teilung
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Peptidoglycan Definition
> ist ein aus Zuckern und Aminosäuren zusammengesetztes Makromolekül, das charakteristisch ist für die Zellwand der Bakterien
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Photosynthese bei Cyanobakterien
> wie bei Pflanzen an Thylakoidmembranen
> Chlorophyll a, (Allo)Phycocyanin und Phycoerythrin
> In Phycobilisomen organisiert
> nutzen weiteren Berreich des Lichtspektrums als Pflanzen (ermöglicht durch unterschiedliche Pigmente)
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Phycobilosom
> große Proteinkomplexe in Cyanobakterien
> sitzen auf der Thylakoidmembranen üner Photosystem 2 (Ort der Lichtreaktion)
> Pigmente des Phycobilosoms haben ein größeres Lichtspektrum (bzw ein anderes)
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Absorptionsspektrum von verschiedenen Pigmenten in Cyanobakterien.
(Chlorophyll a, Phycoerythrin, Phycocyanin und Allophycocyanin)
Chlorophyll: blaues (grünes und violettes) Licht

Phycoerythrin: grünes Licht

Phycocyanin: gelbes und oranges (grünes) Licht

Allophycocyanin: gelbes, oranges und rotes Licht
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Beispiele für Cyanobakterien
> Spirulina
> Anabaena
> Teichpflaume (Nostoc pruniforme)
> Gloecapsa
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Heterocyte bei Cyanobakterien
> spezialisierte Zellen in Zellketten bildenden Cyanobakterien
> in ihnen findet die enzymatische Fixierung des Luftstickstoffs durch Nitrogenase statt
> werden gebildet sobald gebundener Stickstoff in der Umgebung fehlt
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Wuchsformen von Cyanobakterien
> Einzellige oder fadenförmig (trichial)
> Seltener komplexe Kolonien
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Wie findet Stickstofffixierung in Cyanobakterien statt?
> in Heterocyten
> N2 -> NH4+ (Ammonium oder NH3 (Ammoniak)
> Nitrogenase katalysiert die Reaktion
> nur bei Arten mit Fadenförmigem Aufbau
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Warum ist es wichtig dass die Stickstofffixierung bei Cyanobakterien räumlich von der Fotosynthese getrennt ist ?
> das Enzym Nitrogenase ist sehr sauerstoffempfindlich (wird inaktiviert oder geschädigt wenn es mit Sauerstoff in Berührung kommt)
> um sicherzustellen dass die Stickstofffixierung ungehindert stattfinden kann ist eine rräumliche Trennung durch Heterocyten wichtig
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Beispiele für Symbiosen von Cyanobakterien.
> Photobiont in Flechten
> Palmfarn mit Cyanobakterien an Wurzeln (vor allem zur Stickstofffixierung)
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Was bedeutet es dass Cyanobakterien als Photobiont in Flechten vorkommen?
Cyanobakterien als Photobionten in Flechten übernehmen die Rolle der Energie- und oft auch Stickstoffversorgung. Sie ermöglichen der Flechte, auch in extremen oder nähstoffarmen Umgebungen zu überleben.

> Flechten = Symbiosen aus einem Pilz (Mykobiont) und einem Photobionten, der entweder eine Grünalge oder ein Cyanobakterium sein kann
> Photobiont liefert durch Photosynthese Zucker und andere energiereiche Stoffe
> außerdem fixieren Cyanobakterien Stickstoff und kann den Pilz diesen zur Verfügung stellen
Der Pilz wiederum schützt die Cyanobakterien (z. B. vor Austrocknung und zu viel Licht) und versorgt sie mit Wasser und Mineralstoffen.
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Rhodophyta
Rotalgen
> ca. 6000 Arten weltweit
> v.a. marin
> Eukaryoten
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Fadenthallus (bei Rotalgen)
> fädig oder wenig verzweigtfädig (Zellkettten)
> Fäden oft zu komplexen Plektenchymen (Flechtthallus) verflochten
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Thallus Definition
Der Begriff Thallus bezeichnet den Körper von Algen, Pilzen und einigen anderen Pflanzen, der nicht in Wurzel, Spross und Blatt gegliedert ist
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Plektenchyme (bei Rotalgen)
> Zentralfadentyp und Springbrunnentyp
> Verflechtungen der einzelnen Fäden
> Zellwände der Außenrinde verkleben oft zu einer Hülle
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Um welchen Plektenchymtyp handelt es sich hier ?
> Springbrunnentyp
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Um welchen Plektenchymtyp handelt es sich hier ?
> Zentralfadentyp
(Thallus kann auch Blattartig sein)
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Wichtige Merkmale von Rotalgen.
> Plektenchyme
> keine begeißelten Stadien
> Floorideenstärke
> Pigmente ( Chlorophyll a, Phycoerythrine, Phycocyanine; in Phycobilisomen organisiert)
> komplexer dreiphasiger Generationswechsel
> eine monophyletische Gruppe
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Floorideenstärke
> Polysaccharid
> ähnlich zu Stärke und Glykogen
> als Reservestoff außerhalb der Plastiden gelagert
> Agar-Agar
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Wie ist der Generationswechsel von Rotalgen aufgebaut ?
> 3 Phasen
> 2 diploide Generationen: Carposporophyt und Tatrasporophyt)
> 1 haploide Generation
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Beispiel für Epiphytismus bei den Rotalgen.
> Polysiphonia Ianosa wächst epiphytisch auf Braunlagen
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Beispiel für Parasitismus bei Rotalgen.
> Choreocolax polysiphoniae parasitiert auf Polysiphoniae
> betreibt keine eigene Photosynthese
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Nutzen der Algen für den Menschen.
> Gewinnung von Agar und Carageen für die Lebensmittelindustrie und Pharmazie
> Herstellung Noriblätter aus Porphyra
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Grünalgen Merkmale
> keine Monophyletische Gruppe
> Chlorophyta und Streptophyta
> Chlorophyll a und b
> Stärke in Plastiden
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Chlorophyta
> ca. 4000 Arten im Süßwasser und den Ozeanen
> Einzellige, fädig oder komplexe, blattartige Thalli
> Einzeller oft in Kolonien
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Beispiel für eine kokkal organisierte Grünalgen.
Chlorococcum
> meiste Zellen kokkal
> Zoosporen monadal
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Beispiel für eine monadal organisierte und koloniebildende Grünalgen
Volvox globator
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Beispiel für eine monadal organisierte Grünalgen
Chlamydomonas reinhardti
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Organisationsformen Chlorophyta
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Beispiel für eine trichial organisierte Grünalge
Chaetophora
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Beispiel für einesiphonal organisierte Grünalge
Caulerpa & Acetabularia
> nur eine Zelle mit vielen tausenden bis Millionen Zellkernen
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Kernphasenwechsel bei Chlorophyta
> meist Haplonten (Zygotischer Kernphasenwechsel)
> nur Zygote ist diploide
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> Streptophytische Algen
> oft ähnliche Organisation wie Chlorophyta (Einzeller, fädig, blattartige Thalli, z.T aber sehr komplex)
> meist Süßwasser
> ca. 4000 Arten weltweit
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Image occlusion: name the hidden labels
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Image occlusion: name the hidden labels
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Image occlusion: name the hidden labels
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Lebenszyklus Jochalgen
> Haplonten (Zygotischer Kernphasenwechsel)
> Amöboide Bewegung der Gameten durch Konjugationskanaäle
> Gameten verschmelzen zu einer Zygote
> Zygote keimt unter Meiose aber 3 der 4 Kerne gehen kaputt
> wird wieder haploid
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Chara
> Armleuchteralgen
> sehen ähnlich aus wie Schachtelhalme
> Komplexe Thalli mit Berindungsfäden
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Lebenszyklus von Chara
> Oogamie (Haplont)
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Heterokyntophyta
> große sehr heterogene Gruppe
> Einzeller aber auch 50m lange Seetange
> Plastiden durch sekundäre Endosymbiose (Aufnahme von Rot- und Grünalgen
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Diatomeae Definition und Bedeutung
= Kieselalgen (Bacillariophyceae)
> ca. 10.000 Arten (Schätzungen bis zu 100.000) Meere und Süßwasser
> Bedeutender Teil des Phytoplanktons der Meere
> Wichtige O2-Produzenten
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Diatomeae Merkmale
> Kokkal, manchmal zu Bändern oder Fächern vereinigt
> Centrales (polyphyletisch): radiärsymmetrisch
> Pennales (Monophyletische): bilateral symmetrisch
> Zellwand aus Silikat als zwei Ineinandergreifende Schalen (Epitheca,Hypotheca)
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ungeschlechtliche Fortpflanzung Diatomeae
> Meist asexuelle Vermehrung durch Teilung
> Es wird immer nur Hypotheca neu gebildet
> Größenabnahme der Zellen einer Population
> Wenn bestimmte Größe unterschritten wird dann Sexuelle Fortpflanzung
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geschlechtliche Fortpflanzung Diatomeae
> nur wenn Kieselalgen bestimmte Größe nach ungeschlechtlicher Fortpflanzung unterschritten haben
> Diplonten (Gametischer Kernphasenwechsel)
> Neue Zellen wachsen auf maximale Größe heran und bilden neue Siliatschalen
> Entweder amöboide Bewegung der Gameten, oder Spermatozide, die zur Eizelle schwimmen
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Phaeophyceae Definition und Merkmale
= Braunlagen
> ca. 2000 Arten in kalten marinen Regionen
> Trichial oder komplexe Gewebethalli
> bis 50m lang
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Beispiel Phaeophyceae (Braunalge) mit Gametischen Kernphasenwechsel (Diplont)
> Fucus vesiculosus (Blasentang)
> meist nicht länger als 30 cm
> mit Gasblasen
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Beispiel Phaeophyceae (Braunalge) mit Generationswechsel (Diplo-haplontisch)
> Gewebethallus: Rhizoid, Cauloid, Phylloid
> 1m und länger
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Gewebethallus Braunlagen (hier Laminaria)
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