1Was sind die Grundideen der Négritude?
1. Kulturelle Selbstbehauptung gegen Frankreich
2. Ablehnung der politischen und kulturellen Integration
3. Betonung eigene Stärken: Familie, kommunitäre Lebensweise, festes soziales Netz
4. Symbolische Elemente
2Wer waren die Gründer der Négritude
Aimé Césaire (prägte den Begriff)
Léon Damas
Léopold Sédas Senghor (Präsident Senegals)
- erlebten alle in Paris rassismus selbst als gelehrte
3Warum nutzen sie den Begriff Négritude?
Wollten aus negativer Fremdbezeichung eine positive Selbstbezeichnung schaffen
4Worin unterscheiden sich Césaire und Damas von Senghor?
Césaire und Damas reduzieren Négritude auf Politische Revolte
Senghor dagegen möchte Négritude zur eigenständige Phylosophie machen
5Was sind Kernpunkte von Senghors Négritude?
- Erkenntnislehre Ästhetik und Geschichtsphilosophie
- Interessiert an einem Nachweiß der Afrikanischen Philosophie
- Ausdruck vitaler Kraft der Afrikaner die auf Rasse zurückzuführen ist
6Warum ist die Négritude gegen Anhänger der Assimilation?
Sie wollten dass es eine Selbstauflösung in die Französische Kultur gibt
7Warum kritisiert die Négritude den Marxismus?
- Revolutionsidee sei Rassenblind
- Imperialismus nicht nur ökonomisch sondern auch rassistisch
8Wie beschrieb Sartre die Négritude?
- Als weg der neudefinierung des Schwarzseins und wiederfindung seiner Menschlichkeit
- Anti-rassistischer Rasismus, richtet sich gegen Weiße um Schwarze Identität zu stärken
- Négritude als kleiner Teil des größeren Klassenkampfes
- Negritude als schritt in dei richtige richtung aber keine eigenständige philosophie
9Was ist Frantz Fanons Verhältnis zur Négritude?
- Teilt Ausgangspunkt: Rassismus erzeugt gefühl der Minderwertigkeit der Überwunden werden muss
- Kritik: Négritude hat die Gefahr die ursprüngliche Kultur Afrikas zu romantisieren
- Kritik gegen Sartre: Négritude nicht nur Übergangsphase. Schwarzsein ist politisch
- Unterschied: Fanon betint Schwarzsein als verbindungsmerkmal, die Négritude betont jedoch kulturelle unterschiede verschiedener Stämme.
10Was sind die Hauptthesen von Franz Fanon?
- Dekolonisation muss durch Gewalt geschehen
- Durch Kampf gegen Unterdrücker entsteht neue Nation und Kultur
- Lumpenproletariat als Hauptakteur
- Kampf auch gegen Eliten im eigenen Land
- Sozialismus als Alternative für Kolonien
- Kolonialsmus beruht nicht nur auf physische Gewalt sondern auch auf psychische
11Warum muss Dekolonisation durch Gewalt passieren?
- Verhandlungen würde dazu führen, dass Kapitalistische und somit ausbeuterische Strukturen beibehalten werden
- Versteht diese Gewalt als Gegengewalt
- Gewalt ist die einzige Sprache die der Kolonialisierter versteht
---> diese Sprache jedoch vom Unterdrücker eingeführt
12Wie batrachtet der Dekolonialheer den Kolonialisierten?
Kolonialheer hat den Kolonialisierten geschaffen
---> betrachtet ihn als Tier
13Wie beeinflusst der Kontext des Kaltenkriegs die Dekolonisierung
- Aufstände werden im globalen Kontext als Teil einer größeren Bewegung gesehen
- Kolonien die gegenüber dem Kommunismus offen sind stellen eine Gefahr für den Westen
- --> Daher plädieren sie für Abschaffung der Kolonien mit friedlicher Koexistenz
----> so bleibt Afrika ein Markt für Europa
14Inwiefern bietet Sozialismus die Lösung für Dekolonisierung?
- Afrikanische Nationen haben ungünstigere Entstehungsbedingungen
- Es ist falsch wenn sich Europa einfach zurückzieht nach Jahrelanger ausbeutung
---> So gerieht Afrika in Abhängigkeitsstrukturen
Sozialismus als Lösung:
- Neue Handelspartner
- Verreint Volk und wertet Menschen auf
15Wie betrachtet Fanon das europäische Proletariat
- Braucht unterstützung des europäischen Proletariats für die Revolution
- Bisher waren sie jedoch in komplizenschaft mit der Bourgeoise
16Wo liegt das Revolutionäre potenzial?
Beim Lumpenproletariat und Bauern
- Diese sind jedoch nicht ideologisch verfestigt
Auf dem Land kommt es schneller zur bewaffneten gewalt
17Wie ist die Bweziehung zwischen den Städtern und den ländlichen Massen?
Revolutionäre richten sich nur an städtisches Potenzial - Das ist ein Fehler!
- Kolonialmacht benutzt prinzip "Teile unf Herrsche" um Gruppen zu trennen
- Städter können Bauern militärische Ausbildung geben, während Bauern Städter über ländliche Probleme aufklären können
18Wie betrachtet Fanon die Eliten im eigenen Land
Einheimische Eliten sind nicht mit den Massen verbunden sodner verfolgen Eigeninteressen
- Sind selbst auch unterentwickelt (Wohlhabendes Bürgertum in Afrika nicht möglich aufgrund fehlender Industrie)