1Definition WHO (International Classification of Functioning, Disability and Health
- gestufte Problemlage auf drei Ebenen
- und verbindet eine medizinische und soziale Perspektive in einem sog. biopsychosocialen Ansatz
2Impairment
Schädigung auf organischer Ebene (Körperfunktionen und -strukturen
3Activity
Leistungs-/Aktivitätsstörung
4Participation
Einschränkungen der gesellschaftlichen Teilhabr, wie z.B. eingeschränkte Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildungs-/ Ausbildungswesen, der Sicherung des Lebensunterhalts, sowie Einschränkungen in der Informationsaufnahme und -verarbeitung, Einschränkungen in der Einbindung in soziale Beziehungen
5UN Bindertenrechtskonvention 2006 Zweck:
- Vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innenwohnenden Würden zu fördern
6UN Bindertenrechtskonvention 2006, wer hat eine Behinderung:
Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können
7Behinderung unter der Perspektive der Vulnerabilität
Behinderung bedeutet, dass Individuen aufgrund erhöhter Verletzbarkeit in prekäre Lebenslagen geraten, innerhalb derer ihre sprachliche, soziale, kulturelle, ökonomische etc. Partizipation nicht hinreichend gesichert ist (Jantzen)
8Behinderung aus der Teilhabeperspektive
Behinderte Menschen sind keine homogene Gruppe; Ursachen und Folgen von Beeinträchtigungen stellen sich individuell, situationsabhängig und in Abhängigkeit struktureller und sozialer Faktoren verschieden dar. Was rechtfertigt, sie als gesellschaftliche Gruppe- als Minderheit- zu charakterisieren, ist ihre erschwerte soziale Teilhabe, die soziale Distanz gegenüber und Ausgrenzung von Behinderung (Beck)
9Behinderung aus Subjektperspektive
Behinderung ist eine andauernde Bewältigungsaufgabe: Behinderungen sind in der Regel lebensbegleitend, sie bedeuten erhöhte soziale Abhängigkeit und eingeschränkte Selbstständigkeit und sie verändern die soziale Situation der Betroffenen (Beck)
10Behinderungen lassen sich zusammenfassend kennzeichnen als
- hohe Differenz zwischen Umfelderwartungen und einer negativen Abweichung davon
- lang dauernde und umgängliche Beeinträchtigungen von Alltagsaktivitäten, die unterschiedlicher Art sein können und sich häufig gegenseitig beeinflussen
- hohes Maß objektiver und subjektiver Belastungen und Benachteiligungen und einer lang dauernde umgängliche Einschränkung der selbstständigen Lebensführung
- eine hohe materielle und soziale Abhängigkeit von anderen Menschen, von strukturellen und sozialpolitischen Bedingungen
11Wie viele M.m.B. gibt es in Deutschland
12Definition von Behinderung laut Sozialgesetzbuch
- Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn eine Beeinträchtigung zu erwarten ist
- Menschen sind im Sinne des Teils 2 schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt und sie ihren Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Beschäftigung auf einem Arbeitsplatz im Sinne des §73 rechtmäßig im Geltungsbereich dieses Gesetzbuches haben
- Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, bei denen die übrigen Vorraussetzungen des Absatzes 2 vorliegt, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz im Sinne des § 73 nicht erlangen oder nicht behalten können
13Behinderung im pädagogischen Kontext
sonderpädagogischer Förderbedarf ist bei Kindern und Jugendlichen anzunehmen,die in ihrem Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt wird, das sie im Unterricht der allgemeinen Schule ohne sonderpädagogische Unterstüzung nur hinreichend gefördert werden können. dabei können auch therapeutisch und soziale Hilfen weiterer außerschulische Maßnahmeträger notwendig sein
14Behinderung an hessischen Schulen
- Anspruch wenn: umfassende und lang andauernde Beeinträchtigung des Kindes, ohne solch einen Anspruch, die Schulleistungen des besuchte Bildungsgangs oder Arbeits- und Sozialverhalten erheblich gefährdet sind
- sonderpädagogische Beratung und Förderung sind nicht ausreichend
- mangelnde Kenntnisse in der deutschen Sprache oder Schwierigkeiten beim Lesen, schreiben und Rechtschreibung oder Rechnen reichen nicht
15Heilpädagogik, historischer Begriff
- der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht
16Gründung der ersten heilpädagogischen Privat-Instiute
- zischen 1780 und 1860
- für Idioten, Blinde und Taubstumme
- basiert auf der Idee des Seelenheils
17Gegenwärtige Ziele der Heilpädagogik
Heilung von individuellen und gesellschaftlichen Diskriminierungserfahrung
18dialektischer Materialismus
Behinderung als Isolationseffekt auf sozialer, psychischer und biologischer Ebene
19kritischer Rationalismus
pädagogische Programme gelten solange als richtig bis sie sich empirisch falsifizieren lassen -> Behinderung hier individualtheoretisch, intervenierende Variablen im Erziehungsprozess konzipiert
20Rehabilitationspädagogik
Rehabilitation ist die zweckgerichtete Tätigkeit eines Kollektivs in medizinischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht zur Erhaltung, Wiederherstellung und Pflege der Fähigkeit des Menschen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen (Wurzeln in der DDR)
21inklusive Pädagogik
versteht sich als Weiterentwicklung und/oder Überwindung der Sonderpädagogik i.S. eine Pädagogik, die die Diversität der Schüler anerkennt
22Sonderpädagogik
am System der Sonderschule entfaltetes Theoriesystem
23das Zeitalter der Aufklärungwichtige
18. Jhr. gesellschaftlicher Wandel ->Bildung ist macht
24das Leben eines Lehrers in der Vergangenheit
- konnten mit dem Gehalt keine Familie ernähren
- Ausbildung geschah "on the job"
25Immanuel Kant über die Aufklärung
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit
26wichtige Pädagogen der Aufklärung
- Rousseau (1712-1778)
- Kant (1724-1804)
- Pestalozzi (1746-1827)
27Warum glaubten sich Europäer etisch und zivilisatorisch den Kolonien überlegen?
- missionarischer Sendungsbewusstsein
- dem Glauben an die kommerzielle Dienerrolle der Kolonie gegenüber dem Mutterland
- dem Wissen um die technisch-militärische Überlegenheit
28Anthropologie
- wo ist der Menschen zwischen Gott und dem Tierreich einzuordnen? er gehört alles zur Menschheit?
- moderne Rassenkonzepte liegen im 18 Jhr.
- Ordnung der Dinge -> Sortierung nach Ähnlichkeiten
29die Produktion einer gesellschaftlichen Gruppe "Behinderte"
- "Abweichler" und" Sonderlinge" werden von sogenannten "Allgemeinen" getrennt
- noch mehr homogene Bezeichnung einer Gruppe "Behinderter"
- diese neue wissenschaftliche Ordnungen bringen "Differenzen" hervor
30Rousseau über Behinderte
- würde kein kränkliches und schwächliches Kind aufziehen, da es keinen Nutzen hat und nur eine Belastung ist
- nimmt der Gesellschaft zwei nützliche Menschen weg (sich selbst, muss sich ums Kind kümmern und kann nicht arbeiten und das Kind)
- ein anderer soll sich ums Kind kümmern
- ich kann nicht jemanden leben lehren, der nur daran denkt, wir er dem Tod entgeht
31wer war in Zucht- und Arbeitshäuseren
- arbeitsscheue Bettler, gerichtlich abgeurteilte Verbrecher, unbotmäßiges Gesinde, aufsässige Kinder, gebrechliche Alte, verarmte Witwen, Waisenkinder, Prostituierte, Wahnsinnige und venerische Kranke
32Verbot von Kinderarbeit
- ab 1839: Verbot von Arbeit unter 9 Jahre, 9-15 max. 10 Std.
- ab 1855: erst ab 12, 12-13 max. 6 Std.
33wann war der Weberaufstand
1844 Auftakt derArbeiterkämpfe
34Sozialdarwinismus
- Staat fühlt sich nicht verantwortlich für die, die nicht für sich selbst sorgen können
- versteht sich nicht wie Sozialstaat
35Erste sozial Sicherungssysteme
- 1881: Unfallversicherung
- 1884: Krankenversicherung
- 1891: Invalidenversicherung und Altersversicherung
- ab 1900 regelt BGB und Fürsorgegestz die Bestimmung von Vormundschaft
- Arbeitergesetzte nur für die Arbeiterklasse
36Kirche
- ab mitte des 19. Jhr. Gründung von Wohlfahrtsverbände
- will damit nationalen Einfluss im Bereich der sozialen Arbeit, Krankenpflege und Anstaltswesen
- Lösung für die soziale Frage
- gesellschaftliche Normen werden nicht länger von der Kirche bestimmt und kontrolliert
37wann wurde das Schulsystem staatlich?
1872 in Preußen
38was geschah nach der Geburt eines behinderten Kindes?
- es wurde umgebracht
- da es eine Belastung war
- sittlicher Verfallder Eltern führt zu behinderten Kindern als göttliche Strafe
39wie viele Menschen waren im 1885 in Anstallten
von 47 mil. waren 300.000 in undifferenzierten Anstalten untergebracht
40für was wurden alle Sondereinrichtungen gebaut?
zur Heilung oder der Beseitigung der sozialen Folgen der Behinderung
41für was waren Sondereinrichtungen im 19. Jhr. da?
nicht mehr zur Heilung, sondern Aufbewahrung
42was dachten Hilfsschullehrer darüber, dass viele ihrer Schüler aus der unteren sozialen Schicht kamen
dachten nicht, dass soziale Ursachen Grund dafür waren, sondern argumentieren genau umgekehrt, indem sie die mangelhafte geistige Veranlagung für soziales Elend verantwortlich machten
43Vereinheitlichung und Differenzierung des Bildungssystems
- Vereinheitlichung: Bildungssystem zur allgemeinen Alphabetisierung und Erzeugung einer nationalen Gesinnung und Sozialisationsinstanz
- Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft mit dem Ziel von Vereinheitlichung von Wissen und Verhalten
- -> Erzeugung von sogenannten "Sekundärtugenden"
44Gründung des Verbandes der Hilfsschullehrer
- 1898
- Zielsetzung: verbreitung der Hilfsschulidee, Qualifizierung des Personals Ziele der Hilfsschule seien Entlastung der Volksschulen, gesellschaftliche Brauchbarmachung der Hilfsschüler und Sammlung dieser hilfsbedürftigen Klientel in eigenen Klassen und Schulen
45Katalog zur Diagnose von Schwachsinn
- nach Arno Fuchs 1897
- das Nichterfassen des inneren Zusammenhangs im Zahlenraum von 1 bis 10
- Unfähigkeit im Nachmalen, Schreiben .... Später nur mechanische Einprägung der Schreibweise
- gedankenloses, nur mechanisches Nachsprechen, Lesen
- Armut an Gedanken im Gedankenausdruck. Fehlen der höheren Urteilsbildung. Geringe Reizbarkeit der Vorstellung
- momentanes, dauerhaftes Vergessen (auch das Gegenteil)
- unarten, psychische Eigentümlichkeiten, Anomalien im Denken, Fühlen und Wollen. Psychische Regelwidrigkeiten
- ein mehrjähriges, einseitiges ist totales Zurückstehen hinter Gleichaltrigen in geistiger, vielleicht auch körperlicher Beziehung
46Fehler der Diagnostik der Hilfsschulen
- jeder Hilfsschullehrer hat seine eigenen Aufgaben zur Diagnostik
- zuvor geleistete Leistungen werden nicht beachtet
47Resozialisierungsfunktion der Hilfsschulen
laut dem 11. Verbandtages der Hilfsschullehrer 1926 wurden 91,3% als berufsfähig beschrieben
48Wann wurde die erste Proffesur für Heilpädagogik eingerichtet?
1931 in Zürich
491. Heilpädagogischer Kongress (wann, was wurde gesagt?)
- 1922
- Engenberger: wenn man schon nicht alle Minderwertigen beseitigen kann, so muss man wenigstens versuchen mit heilpädagogischen Mittel zu bekämpfen
50Weimarer Zeit, Meinung über M.m.B.
- Haben keinen Nutzen
- durch ihre Pflege vergeuden sie Ressourcen
- wollen sie an der Fortpflanzung ausschließlich
51Gesellschaftlicher Wandel (Weimar)
- Urbanisierung -> viele Probleme: Hygiene, Platzmangel, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Invalidität
- hohe Arbeitslosigkeit erfordert politische Problemlösung
- pluralistisches Gesellschaftskonzept vs. nationalsozialistische Idee der Volksgemeinschaft
52für was war das Jugendwohlfahrtsgestzt ein Grundstein? (wann)
1924, für die akademische Entwicklung der Sozialpädagogik
53Weimar Schulsystem
- reformerische Idee der Volksbildung in außerschulischen Erziehungsfeldern
- 4 jährige Grundschule
- Verankerung der Schulpflicht für sinnes- und körperbehinderter Kinder ( auch in Anstallten möglich) aber nicht Unterrichtspflicht
- fast Verdoppelung der Hilfsschulen (1913: 43.000 / 1928: 72.000)
- Idee der Integration wird abgelehnt
54Professionalisierungsbestrebungen und Verbandsgründen
- 1887: Berufsverband der Taunstummlehrer
- 1898: Verband der Hilfsschullehrer Deutschlands (VdHD)
- 1920: Brufsverband der Blindenlehrer
55wie viele internationale Heilpädagogische Kongresse gabe es, welcher Zeitraum, worauf ziehlten sie ab?
- 1922-1930
- fünf
- Entwicklung der Heilpädagogischen Wissenschaft
56Gesetz zur Verhütung erkranken Nachwuchses
- 14.7.1933
- können sterilisiert werden, wenn nach Ärzten Nachwuchs auch eine Behinderung haben wird
- 1933-45 ca. 400.000 Sterilisationen
- auf Grundlage de Personalbögen der Hilfsschullehrer
- mit Einstimmung der Eltern ab 10 möglich
57Hilfsschullehrer zur NS-Zeit
sollten Recherchen über die Familien mit behinderten Kindern machen
58Wie viele wurden in T4-Tötungsanstalten umgebracht?
194-41: 70.273
59Entschädigung der Zwangssterilisierten in der BDR
- 1988
- offiziell ins Bundesentschädigungsgesetz aufgenommen
60bis wann bestand das Reichsschulpflichtgesetz?
von 1938 bis in NRW und im Saarland 1960er
61Düsseldorfer Abkommen
- tritt in Kraft 1957
- dreigliedriges Schulsystem festgeschrieben
- Sonderschule als einheitlicher Begriff eingeführt
62Fragwürdige Behandlung der NS-Zeit
- keine Aufarbeitung der Vergangenheit findet statt
- kaum personelle Wechsel in der Lehrerschaft
63wo sollen K.m.B unterrichtet werden (BDR)?
möglichst in eigenen Gebäuden, damit sie die anderen Kinder nicht stören
64Änderung der Terminologie (BDR)
- Hilfschulen -> Sonderschule
- schwachsinnige Hilfsschüler -> Lernbehinderte
- Verband der Hilfsschullehrer -> Verband Deutscher Sonderschulen -> Verband für Sonderpädagogik
65was ist das Sonderschulwesen und wann?
Expansion der Sonderschulen 1960er
662018 Verteilung in allgemeine und Förderschulen in %
- Förderschule: 57,70%
- allgemeine Schule: 42,30%
67wann war die Gründung "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind"?
- 1958
- Gründer waren NS-Täter
68Gedanken über M.m.B. in der Literatur in den 1980ern
- Sozialdarwinismus
- Kinder mit schwerem Schwachsinn sind .... nicht oder nur sehr bedingt bildungsfähig
69Sonderschulformen in der DDR
geistig behinderte Kinder galten als bildungsunfähig und wurden daher nicht beschult
70Wie wurde der Behindertenbegriff in der DDR definiert?
- physisch-psychisches Schädigungskonstrukt (heute als medizinisches Modell bekannt)
- soziologische und soziale Aspekte wurden nicht gesehen bzw. sollten durch die humanere Gesellschaft überwunden werden
71woher stammt der Begriff der Rehabilitationspädagogik
DDR
72durch was wurden die bildungspolitischen Reformen der 70er gestartet?
Elterninitiative, Studentenrevolte
73Welche Empfehlung hat der Deutsche Bildungsrat gemacht, wann?
- 1973
- zur integrativen Beschulung
74das Problem der sozialen Benachteiligung z
- soziale Herkunft wichtiger als die erbrachte Leistung fur den Bildungserfolg
- Kinder mit Migrationshintergrund häufiger in Förderschulen Lernen
75wann wurde die Diakonie gegründet?
1848
76wann wurde die Caritas gegründet?
1897
77Artikel 23 der Hessischen Verfassung vom 1.12.1946
gefährdet ein geistig oder körperlich Kranker durch Stunden Zustand seine Mitmenschen erheblich, du kann er in eine Anstalt eingewiesen werden. er hat das Recht, gegen diese Maßnahme den Richter anzurufen. das Nähere bestimmt das Gesetz.
78Betreuungsrecht der BDR
- 1.1.1992
- Aufhebung des Entmündigungsverfahrens
79Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden (wann, wo steht es?)
- 17.10.1994
- Grundgesetz Art. 3 Absatz 3
80Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
2006
81Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention
2009
82Ab wie vielen Mitarbeitern muss ein Unternehmen wie viele M.m.B einstellen
83Europäische Länder nach dem 2. Weltkrieg
- kritische Überprüfung ihrer Anstallten
- stellen fest, dass diese inhumane Lebensverhältnisse haben, meisten sind überfüllt
- Behandlungsauftrag: rein verwaltend und pflegerisch -> also nicht behandelt, rehabilierend, fördernd, pädagogisch ausgerichtet
84Behindertenselbsthilfevertretung
- 1970er
- Ziel: Umsetzung des Rechts auf Selbstbestimmtes Leben