Gefäße

38 flashcardsby unicorn
Study these flashcardsFree · spaced repetition · iPhone, Android, Mac & web

All cards

1
Wie ist die Gefäßwand einer Arterie unterteilt?
Grundsätzlich haben alle Gefäße 3 Schichten:
- Tunica interna
- Tunica media
- Tunica externa
2
Was ist die Tunica interna, woraus beteht sie und welche Aufgabe hat es?
Die innereste Schicht, Tunica interna, besthet aus Endothel + BG + abscließende Schicht elastische Membran und hat die Aufgabe die Gefäße innenwände sehr glatt zu machen =>

Verhinderung von Verwirbelungen und Anhaftungen, Schonung der Blutbestandteile: keine Reibung! - Verhinderung der Thrombozytenanlagerung!
3
Was ist die Tunica media und welche Aufgabe?
Die mittlere Schicht, Tunica media, enhält je nach dem Bindegewebe, elastische Fasern und/oder glatte Muskulatur. Aufgabe bei den Arterien unterschiedlich. Große Arterien haben mehr elstische Fasern, kleine Arterien haben mehr Muskulatur.
( Bei Venen ist diese Schicht wenig ausdifferenziert => Venen haben schw mache Wände)
4
Was ist die Tunica externa und was snd die Augabe?
Die äußere Schicht, Tunica externa, besteht hautsächlich aus Bindegewebe und bindet das jeweilige Gefäß ins Gewebe ein. Bei größeren Gefäße verlaufen hier eigene Kapillaren (Kapillarnetz)
5
Was sind die Eigenschaft von Epithelien?
Kein Epithel ist duchblutet -> brauchen Bindegewebe in der Nähe mit Blutgefäßen, dadurch ensteht dann die Ernährung über Diffusion.
6
Tunica media warum hat die Schicht einen Muskelring und wo sind die elastischen Fasern am wichtigsten?
Durch den Blutdruck in den Arterien würden sie die Arterie ohne Muskelring ausleihern.

Elastische Fasern in den arterien sind am wichtigsten Heznah, denn sie ermöglichen die Windkeselfunktion.
7
Wo im Körper gibt es Epithelien?
Alle Grenzschichten zur Außenwelt(Luft) oder zu anderen Flüssigkeiten sind Epithelien. Dazu gehöhrt das Endothel, im Körper in Schleimhäuten, äußere Haut, überall wo Gewebe an Flüssigkeit grenzt (Blut, Lymphe, von Nieren nach draußen - Harnwege => Begrenzt und schützt z.B vor Harn pH Wert 5/4
8
Was sind die Aufgaben haben Epithelien?
- Grenzschicht
- Abschluss und Schutzschicht
- Enziges Gewebe das irgendwelche Substanzen in großer Menge produieren können!!
9
Woraus entstehen alle Drüsen?
Alle Drüsen entstehen in Embryonalzeit in Epitelien -> sinken ab, werden dann zu Drüsen
10
Woran befinden sich Blutgefäße immer?
Blutgefäße sind immer an Gewebe angebunden oder sitzen immer an Häutchen von BG !Kapillare laufen immer im BG, sonst nicht!
! An allen Grenzfläche zu Luft/Flüssigkeit/Nahrungsbrei sind immer Epithelin (Haut, Blutgefäße, Magen)
11
1A: (Aorta)Woraus besteht die Tunica media der Arorta?
Die Media de Aorta ist gut von der Intima und Externa abgegrenzt. Sie besteht hauptsächlich aus elastischen Fasern, in die einzelnen Muskelfasern eingesetzt sind.
12
1A: (Aorta)Was macht dieser Aufbau möglich? Und was ist die WKF?
Dieser Aufbau macht die Windkesselfunktion möglich. Dabei weitet sich die Wand der Aorta wie ein Ballon und nimmt das Schlagvollumen des Herzens auf. Sind die Klappen geschlossen, zieht sich die Wand zusammen und schiebt das Blut weiter => Entstehung einer Pulswelle
13
1A: (Aorta)Was sind die Vorteile der Windkesselfunktion?
Gleichmäßiger Blutfluss, leichteres/schnelleres Entleeren des Herschlagvolumens.
14
1D große Herzferne Arterie: Was findet man in der Tunica media?
In der Media ist jetzte mehr Muskulatur zu finden. Sie bildet einen geschlossen Ring. \
15
1D: (/große Herzferne Arterie)Was bewirkt dieser geschlossene Muskelring?
. Dieser Muskelring setzt dem hohen Blutdruck der Arterien so viel Kraft entgegengen, damit die Arterien nicht ausleihern.
16
1E: (kleine Herzferne Arterie)Welche zusätziche Aufgabe hat der Muskelring noch und bei welchen Arterein ist das der Fall?
Vor allem bei den Herzfernen Arterein kommt als Aufgabe für den Muskelring noch dazu, dass in Notfallsituationen durch Kontraktur versucht wird, möglichst viel Blut in der Kernarterien zu halten.
17
1F: (Arteriolen)Was fehlt bei Arteriolen im Wandaufbau und was wird wodurch trotzdem reguliert?
Arteriolen haben keine Externa mehr. Die Muskelzellen bilden hier auch einen geschlossen Ring. Durch kontraktion/Dislatation regulieren Arteriolen, wie viel Blut in die Kapillaren fließt. Dadurch wird die Gewebeernährung und der Blutdruck reguliert.
18
2 G+H (Kapillare, Endothelformen, elektromikroskopisch)Welche Wandschicht haben Kapillare?
Kapillare haben nur noch eine Wandschicht, das Endothel. Die Zellen haben keine durchgehenden Kontakt mit den Nachbarzellen. Es gibt feststehende Lücken, die Kapillarfenster. Je nach Gewebe/Organ gibt es mehr oder weniger Fenster und sie sind unterschiedlich groß.
19
2. B (Venulen) wie ist der Wandaufbau
Venulen haben Muskelzellen, die keinen Ring bilden. Sie bauen etwas Spannung auf, aber eine Vasokostriktion wie bei Arterien ist nicht möglich, aber auch nicht nötig
20
2. C (kleine herzferne Vene) Was ist das Besondere an der Wand?
schon bei kleinen Venen ist die Wand deutlich dünner, als beid en entsprechenden Arterien. Das Lumen ist viel größer => Venen enthalten ca. 60% des Blutvoloumens (anderen 40% Herz, Lunge, Arterien)
21
2.D(Große Herzferene vene) welches System wird bei den Venen benötig auf Grund der Schwerkraft?
da im venösen System ein sehr geringer Druck herrscht, muss es ein Hilfsmechanismus geben, damit das Blut entgegen der Schwerkraft zum Herz gelangen kann: die Venenklappen
22
2.E (Venenklappen) Welche Art Klappen sind die Venenklappen?
Das sind Taschenklappen, die eine Ventilfunktion haben, d.h. sie lassen das Blut nur in eine Richtung weiter fließen
23
2. F (Arteriovenöse Kopplung) Welche Hilfsmechanismen unterstützen den Blutfluss in den Venen und warum ist das nötig?
Damit die Venenklappe sich öffnet, muss Druck in den Venen aufgebaut werden, die Venenwände können das nicht. Bei tiefen Venen baut die Arterienpumpe den Druck auf, bei öberflächlichen die Muskelpumpe.
24
2. G (Vena Cava inferior) Welche Unterschiede zwischen Arterie und Vene wird bei der V.C.I. noch deutlicher?
Bei der V.cava sieht man nochmal ausgeprägt die Unterschiede Vene und Arterie:
- Die 3 Schichten sind nicht klar getrennt
- Die Extrerna ist sehr dick = Wand fast ausschließlich aus BG
- Es gibt keine stabilisierenden Strukturen
- Die Wand ist dünn und schlapp
25
Wie entsteht Arterio Sklerose?
Bei Hoher BD, Druck zu hoch Endothelzellen zusammendrücken und bilden Lücken -> kann Plaque bilden, sitzt nicht im Gefäß sondern in Gefäßwand! Hätten sonst sofort Beschwerden, sehr häufig lange unentdeckt. (Gefäßwand bleibt glatt) Fatal an kleinen Gefäß oder wenn die Plaque so groß wird -> Minderversorgung Sauerstoff z.B Angina Pectoris
26
Gefäßsystem Hoch - und Niederdrucksystem:
Zum Hochdrucksystem gehören die Aorta, die Arterien und die Arteriolen. Das Hochdrucksystem ist über da Kapillarbett mit dem Niederdrucksystem verbunden.
Zum Niederdrucksystem gehören die Venolen, Venenäste und Venen.
Das Niederdrucksystem wird über das Herz mit dem Hochdrucksystem verbunden. Die Kapillaren werden meist zum Niederdrucksystem gerechnet, da hier vom arteriellen Blutdruck kaum noch etwas übrig ist.
27
Gefäßsystem Aufbau der Arterienwand :
Tunica intima: besteht aus dem einschichtigen Endothel und der anschließenden Bindegewebsschicht.
Die abschließende Schicht ist eine elastische Membran. Das Endothel hat auch hier die Aufgabe, das Gefäßinnere glatt zu halten.
Tunica media: je nach Gefäßtyp enthält diese mehr oder weniger elastische Fasern. Die großen Arterien haben einen besonders hohen elastischen Anteil, um zur Windkesselfunktion fähig zu sein.
Kleinere Arterien haben hauptsächlich Muskelfasern in der Media, sodaß sie gut den Widerstand regulieren können.
Abgeschlossen wird die Media von einer elastischen Membran.
Tunica adventitia: sie besteht aus Bindegewebe und verbindet das Gefäß mit dem umgebenden Gewebe. Bei Gefäßen über 1mm Durchmesser liegt in der Adventitia das versorgende Kapillarnetz.
28
Gefäßsystem Aufbau der Venenwand:
Venen sind im Prinzip genauso aufgebaut, nur ist ihre Muskelschicht wesentlich dünner.
Venuolen haben nur Intima und Adventitia. Muskelschichten gibt es erst bei dickeren Venen. Durch ihren größeren Durchmesser und die dünnere Wand können sie Blut speichern. Bei starken Schwitzen oder mäßigem Blutverlust kann durch das venöse Blut ein Ausgleich geschaffen werden,
damit die Organe nicht minderversorgt werden.
29
Gefäßsystem Venensystem:
Auf Höhe des Herzens ist der venöse Blutdruck gleich null.
In den Beinvenen steht die gesamte Blutsäule. Die Venenwand alleine würde dem hydrostatischen Druck des Blutes nicht standhalten, sie würden auseinander gedehnt bis der Blutfluß zum erliegen käme. Um dieses zu verhindern gibt es die Muskelpumpe mit den dazugehörenden Strukturen.
Deshalb haben die Venen der unteren Körperhälfte Klappen, die den Rückfluß verhindern. In der oberen Körperhälfte sind sie nicht nötig.
30
Gefäßsystem Venensystem:
Zum Transport ist die Muskelpumpe der Beinmuskeln nötig. Das Prinzip dieser Muskelpumpe ist, daß Muskel und Vene in einem festen Bindegewebe liegen, sodaß die Muskelbewegung sich nur auf die
Vene überträgt. Stützstrümpfe sollen das unterstützen, wenn das Bindegewebe erschlafft sein sollte.
31
Gefäßsystem Ohnmacht:
Kann z.B. durch zu langes Stehen hervorgerufen werden, wenn zuviel Blut in den Beinen versackt und das Gehirn so minderversorgt wird.  Beine hochlagern.
Da die Venen auch vegetativ beeinflußt sind, kann es auch durch Emotionen zur Ohnmacht durch Erweiterung der Venen kommen.
32
Gefäßsystem Windkesselfunkion:
Bei der Systole füllt sich die elastische Aorta mit Blut und dehnt sich wie ein Ballon aus um das Blut aufzunehmen. Sie wirkt als Blutspeicher. Nur durch das Dehnen der Aorta wird es dem Herz möglich, das Blutvolumen so schnell abzugeben, dass bei körperlicher Belastung hohe Herzfrequenzen erreicht werden können.
33
Gefäßsystem Windkesselfunkion:
In der Diastole, wenn der Füllungsdruck wegfällt, strafft sich die Gefäßwand wieder durch seine Elastizität und schiebt das gespeicherte Blutvolumen weiter. Dadurch werden die Blutdruckschwankungen
zwischen Systole und Diastole abgedämpft.
Der Blutfluß wird gleichmäßiger. Trotzdem bleibt eine Pulswelle bis in die kleineren Arterien erhalten, die uns die Pulsmessung möglich macht.
Im Alter und bei Arteriosklerose nimmt der Windkesseleffekt aufgrund der Wandversteifung ab. Die Blutdruckdifferenz zwischen Diastole und Systole wird größer. Die Gefahr einer Gefäßruptur nimmt zu.
34
GefäßsystemWiderstandsfunktion:
Die Arteriolen (Durchmesser 10-100 µm) machen 2/3 des peripheren Widerstandes aus. Der Blutdruck fällt von ca. 120 mmHg auf 30 mmHg im Kapillarbett.
Verengen sich die Arteriolen, nimmt der Widerstand zu, z.B. durch Sympathikus Wirkung. Die Arteriolenverengung ist also ein Sympathikus Mechanismus zur Blutdruckerhöhung. ( Verengung auch durch Serotonin, Katecholamine und F-Prostaglandine).
Sind die Arteriolen weit, kann mehr Blut in ihnen versacken und der Blutdruck nimmt ab. Prostaglandineund Bradikinin erweitern die Gefäße.
35
Gefäßsystem: Pulsmessung:
Normal an der A. radialis, geht aber auch an der A. ulnaris.
A. carotis, A. facialis, A. temporalis, A. femoralis, A. poplitea und A. dorsalis pedis.
Am Fuß zu messen kann Aufschluß über eventuell verschlossene Beingefäße geben. Hierzu sollten die Pulse an beiden Füßen verglichen werden.
36
GefäßsystemBlutdruckmessung:
Bei der Methode nach Riva-Rocci wird die A. brachialis soweit abgedrückt, das sie total
zusammengepresst ist. Die in der Folge zu hörenden Geräusche sind KEINE Herztöne. Es sind vielmehr
Strömungsgeräusche (Korotkoffgeräusche), die beim langsamen Nachlassen des Druckes hörbar werden. Hervorgerufen werden sie durch das Hindernis des teilweise abgeklemmten Gefäßes. Sie
werden hörbar kurz unterhalb des systolischen und leicht oberhalb des diastolischen Druckes.
Oberhalb des systolischen Druckes ist das Gefäß abgeklemmt, unterhalb des diastolischen immer offen. Nur dazwischen gibt es die Pulse, wenn das Blut angetrieben durch den systolischen Druck sich durch
den Manschettendruck durchdrückt. In der Diastole wird das Gefäß wieder abgedrückt, da der Manschettendruck überwiegt.
37
Gefäßsystem
Systolischer Druck: wird bestimmt durch das Herzzeitvolumen
Diastolischer Druck: wird bestimmt durch den Widerstand der Arteriolen. Erhöhungen weisen auf
Arteriosklerose hin.
38
GefäßsystemRegelgröße Blutdruck:
Der Blutdruck ist aufrecht zu erhalten, damit die Versorgung der Organe gewährleistet ist.
Drei Mechanismen stehen zur Regulation zur Verfügung:
Die Herztätigkeit: normale 4,9 L/min können durch Frequenzerhöhung auf 25L/min gesteigert werden. Bei Ausdauertraining kann das aber auch über eine Erhöhung des Schlagvolumens geschehen.
Der periphere Widerstand ( TPR ): Bei Erhöhung des HZV geht zum Ausgleich der TPR runter. Beim
Sport z.B. brauchen die Muskeln mehr Blut, die Gefäße gehen auf, Ausgleich.
Das Blutvolumen: Bei niedrigem Volumen fällt der Blutdruck, kann bis zur Ohnmacht gehen. Zu hohes
Volumen kann durch weite Gefäße ausgeglichen werden  Niere scheidet danach zu viel an Flüssigkeit
aus.
Study all 38 cards for free