Klausurvorbereitung Fachdidaktik

39 flashcardsby Jennifer
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1
Nenne alle Bioethik Komplexe mit jeweils zwei Beispielen.
Medizinethik: Organspende, Gentherapie,....
Umweltethik: Eingriffe in Ökosysteme, Naturschutz,.....
Wissenschaftsethik: Grenzen und Tragweite, Objektivierung und Manipulation
Tierethik: Tierversuche, artgerechte Haltung
Sexualethik: Abtreibung, Transsexualität
Sozialethik: Rassismus, Sucht, Sexismus
2
Was sind Vorteile von Naturobjekten?
> ungefilterte, authentische Begegnung mit dem Objekt
> mehrkanaliges & affektives Lernen
> höhere Motivation
> Förderung von Beobachtungsfähigkeit und Methodenkompetenz
> dreidimensional
> Schulung im praktischen Umgang
3
Was sind Nachteile von Naturobjekten?
> Beschaffung schwierig
> hoher Vorbereitungsaufwand
> Tierverhalten unberechenbar
> ggf. Gesundheitsrisiken oder Ängste
> keine didaktische Reduzierung
> Arten- /Tierschutz
4
Nenne alle 10 Epochen der Geschichte des Biologieunterrichts.
1. Mittelalter
2. Philantropen
3. Aufklärung
4. Gemeinnützige Erkenntnisse
5. Naturbeschreibungen
6. Sinn-gemüthate Betrachtungen
7. Biologische Betrachtungen
8. Arbeitsschule Gedanke
9. Nationalsozialismus
10. Aktuelle Epoche
5
die Epoche des Mittelalters in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Allgemeinbildung durch die 7 freien Künste
(Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie)

Merkmale/ Methoden:
> Lehren in Muttersprache
> Schulpflicht & öffentliche Schule
> Lernen durch eigene Erfahrungen, auch in der Natur

Vertreter:
> Johann Amos Comenius (Begründer der Didaktik)
> August H. Francke (lernen in der Natur)
6
Die Epoche der Aufklärung in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Nützliche Kenntnisse, moralische Bildung
> Erziehung zum verantwortungsbewussten Staatsbürger
> kritisches Hinterfragen

Merkmale/ Methode:

> Naturbeobachtung bei Spaziergängen
> eigenständige Bedürfnisse
> Entdeckung des Menschen als Naturwesen (Einheit von Körper und Geist)

Vertreter:
> Jean Jacques Rousseau
7
Die Epoche der Philantropen in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> religöse Sinnesbildung
> moralische Besserung der Kinder

Merkmale/ Methoden:
> Erkundung der Heimat/ Natur
> Gymnastik
> handwerkliche Arbeit (Schulgarten und Werkstätten)

Vertreter:
> Christian Gotthilf Salzmann (in Schnepfenthal)
8
Die Epoche der Gemeinnützigen Erkenntnisse in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Vermittlung von Artenkenntnis und Alltagswissen

Merkmale/ Methoden:
> Verbidung von Bibelkunde und Natur
> Fokus auf Nutzpflanzen, Tiere

Vertreter:
> Friedrich E. von Rochow (Pädagoge)
9
Die Epoche der Naturbeschreibungen in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Artenkenntnis
> Systematik

Merkmale/ Methoden:
> Kopf-Schwanz-Prinzip
> Lebewesen im Unterricht
> Bestimmungsübungen
> vom einfachen zum schweren

Vertreter:
> August Lüben
> Johannes Leunis
10
Die Epoche der Sinnig gemüthaften Betrachtung in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Natur emotional erleben und wertschätzen

Merkmale/Methoden:
> Gefühlvolle Lesetexte
> Tiergeschichten zur Emotionalisierung

Vertreter:
> Emil Adolf Roßmäßler (Vater der deutschen Aquaristik
> Friedrich Junge (Vordenker der Biodiversität)
11
Die Epoche der Biologischen Betrachtungen in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Umweltanpassung
> Lebensgemeinschaften erkennen

Merkmale/ Methoden:
> Untersuchungen am Objekt
> Fachliche Fundierung durch Evolution & Ökologie
> Tier und Pflanzenkunde

Vertreter:
> Otto Schmeil (Begründer der Ökologie/ Evolution)
12
Die Epoche der Arbeitsschule in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> Ganzheitliche Bildung durch eigenes Tun

Merkmale/ Methoden:
> Unterricht im Freien
> Gruppenarbeit
> Tätige Naturkunde
> Exkursionen

Vertreter:
> Paul Brohmer
13
Die Epoche des Nationalsozialismus in Bezug auf den Biologieunterricht (Merkmale, Ziele, Vertreter)
Ziele:
> ideologische Erziehung im Sinne der NS-Ideologie

Merkmale / Methoden:
> Umbenennung in Lebenskunde
> Instrumentalisierung der Biologie für Rassenlehre

Vertreter:
> politisch gesteuert
14
Die Epoche der Moderne und Gegenwart
Ziele:
>Bildung für nachhaltige Entwicklung, ethische Urteilsbildung

Merkmale/ Methoden:
> Medien, digitale Lernformen
> Naturleben, Forschendes Lernen

Vertreter:
> Ulrich Kattmann
15
Fächerübergreifende Aufgaben des Bioloieunterrichts
> Gesundheitserziehung
> Sexualerziehung
> Bioethik
> Umweltbildung und -erziehung
16
Definition Umwelterziehung
= Pädagogischer Ansatz, der darauf abzielt, bei Kindern und Jugendlichen ein umweltbewusstes Verhalten zu fördern.
Sie soll zu Einsichten in Umweltprobleme führen und durch erzieherische Maßnahmen gezielt zu umweltgerechtem Handeln anleiten.

> verhaltenorientiert
> normativ
> erzieherisch
> moralischer Apell
17
Definition Umweltbildung
= ganzheitlicher Bildungsansatz, der Menschen dazu befähigen soll, ökologische Zusammenhänge zu verstehen, Umweltprobleme kritisch zu reflektieren und eigenverantwortlich nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Sie fördert neben Wissen auch Werte, Einstellungen und Handlungskompetenzen.

> kompetenzorientiert
> reflexiv
> handlungsorientiert
> kritisch
18
Projektideen für Umweltbildung und Umwelterziehung
Projekte in der Schule / auf dem Schulgelände
> Schulgarten anlegen oder pflegen
-> Themenschwerpunkte: Biodiversität, Regionalität, nachhaltiger Anbau
> Mülltrennung
-> Analyse des eigenen Mülls

Projekte in der Region
> Exkursion zu einem Naturschutzgebiet
-> z.B. Artenvielfalt dokumentieren
> Stadnatur entdecken
-> Projekt zur urbanen Biodiversität, Probleme wie Lichtverschmutung

> Kochprojekt (sesional und regional)
> Challenge (z.B. eine Woche plastikfrei)
19
Methoden zur Umsetzung von Bioethik im Unterricht
> offene Gruppendiskussion
> Rollenspiele/ Podiumsdiskussion
> Sukzessive Fallanalyse
20
Definition Lernort
= Orte an denen Kenntnisse erworben, Fertigkeiten erlernt sowie Fähigkeiten entwickelt werden können
21
Definition außerschulischer Lernort
= Orte außerhalb des Klassenraums, die originale Begegnung mit Lerninhalten bieten und zum Verständnis sowie Erwerb verschiedener Kompetenzen beitragen.
Bieten/ fordern eine aktive Auseinandersetzung mit der realen Lebensumwelt.
22
Warum an außerschulischen Lernorten lernen?
> originale Begegnung mit Unterrichtsgegenstand
> steigert Lernmotivation
> offene Sozialformen (aufbrechen des Klassenverbandes)
> Erweiterung des Lernangebots
> Handlungsorientiert (mit allen Sinnen)
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Nenne mindestens 5 Beispiele für außerschulische Lernorte.
> Botanischer Garten (z.B. Jena)
> Phyletisches Museum (Jena)
> Naturkundemuseum (Chemnitz, Berlin)
> Umweltbildungszentrum (z.B. NABU)
> Bauernhof
> Zoo / Tierpark
> Planetarium (z.B. Jena)
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30
Inhalt eines Elternbriefs
> Anlass
> Wann, Wo, Wie, Was
> mindestens 2 Wochen vorher
> Rückmeldung Einverständnis
31
Arbeitsschwerpunkte von Ernst Häckel
1. Begründer evolutionärer Morphologie & Embryologie
2. Einführung biologischer Begriffe wie Phylogenie, Ökologie, Stamm
3. Mitbegründer des Sozialdarwinismus in Deutschland
4. Popularisierung Darwins Theorien im deutschen Raum
5. Aufbau des Phyletischen Museums in Jena
32
Nenne drei Ziele der Umweltbildung.
1. Verständnis ökologischer Zusammenhänge
2. Förderung eines nachhaltigen Lebensstils
3. Entwicklung von Handlungs- und Urteilskompetenz
33
Welche Prinzipien sind zentral für die Umwelterziehung?
> Situationsorientierung
> Problemorientierung
> Handlungsorientierung
> Interdisziplinarität
34
Was bedeutet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?
> zielt darauf, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu verbinden, um heutige und zukünftige Generationen verantwortungsvoll zu befähigen.
35
Welche wissenschaftlichen Begriffe gehen auf Haeckel zurück?
Begriffe wie Phylogenie, Ökologie, Chorologie und Ontogenie stammen von Haeckel.
Er verband Morphologie mit Evolution.
36
Welche Rolle spielte Haeckel im Kirchenkonflikt?
Haeckel kritisierte die Kirche offen, trat als Freidenker auf und positionierte sich gegen religiösen Dogmatismus in der Wissenschaft.
37
Welche Kritik wird an Haeckel geübt?
Sein Einfluss auf den Sozialdarwinismus und seine Nähe zu rassenbiologischen Ideen im Kaiserreich/Nationalsozialismus sind bis heute umstritten.
Er war Befürworter der Todesstrafe
38
Definition Bioethik
Bioethik ist ein interdisziplinäres Teilgebiet der Ethik, das sich mit den moralischen Fragestellungen im Zusammenhang mit biologischen und medizinischen Erkenntnissen und Technologien befasst. Sie bewertet das menschliche Handeln im Umgang mit Leben, Gesundheit, Natur und Technik, z. B. bei Themen wie Gentechnik, Organtransplantation, Tierversuchen oder Sterbehilfe.
39
Nenne 5 Bereiche der Bioethik im Biologie Unterricht mit Klassenstufen.
Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (Sexualethik): 8

Sexualität und Geschletsdiversität (Sexualethik): 8

Gentechnik: 9-10

Medizinethik (Sterbehilfe): Sek.2
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