Allgemeiner Teil 1_Zellen Gewebe und allgemeiner Aufbau

48 flashcardsby Jennifer
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1
Merkmale / Definition einer Pflanze
= Eine Pflanze ist ein photoautotropher Eukaryot mit

> Fester Zellwand (aus Cellulose, Pektinen, Proteinen, [Lignin])
> große Vakuolen (mit Tonoplast)
> Plastiken (z.B. Chloroplasten)
2
Welche dieser Strukturen ist NICHT typisch für pflanzliche Zellen?
  • Mitochondrium
  • Zellwand
  • Chloroplasten
  • Lyosomen
3
Was sind die Hauptbestandteile einer primären Zellwand?
> Pektin
> Hemicellulose
> Cellulose nur ca. 10 % und zerstreut angeordnet
4
Merkmale Sekundäre Zellwand (& Verholzung)
> Cellulose bis zu 95% parallel angeordnet
> weitere Verdickung Zellwand -> Protoplast stirbt ab
> Inkrustination von Lignin -> Zellwand verhölzt und verfestigt sich
5
Welche Bestandteile gehören zur pflanzlichen Zellwand?
  • Pektin
  • Lignin
  • Chitin
  • Cellulose
6
Die sekundäre Zellwand besteht aus bis zu ___% aus Cellulose.
  • 75
  • 50
  • 25
  • 95
  • 15
7
Definition Plasmodesmen und deren Funktion
= Zell-Zell-Kontakte
(in der Primärwand)
> feine Kanäle die durch die Zellwände hindurchlaufen
> verbinden das Cytoplasma benachbarter Zellen -> ermöglichen Stoff- und Informationsaustausch
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Tüpfel und Tüpfelfelder Definition
Tüpfel = Berreiche in der Zellwand, in denen keine Sekundärwand eingelagert ist (dort sind Plasmodesmen)
Tüpfelfeld = eine Gruppe von Tüpfeln

-> wenn die Zellwand dicker wird bleiben Tüpfel als Aussparungen erhalten
9
Tonoplast
= Membran der Vakuolen
(semipermeable Membran)
10
Protoplast
= Der Protoplast ist der gesamte Zellinhalt einer Pflanzenzelle ohne die Zellwand.
Er umfasst das Cytoplasma, den Zellkern, die Vakuolen und alle anderen Zellorganellen
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Funktionen der Vakuole
> Speicherung von Wasser, Reservestoffen und Farbstoffen
> Exkretbehälter für Stoffwechselabfälle

> hohe Stoffkonzentration -> Osmose von Wasser in die Vakuolen
> Aufbau des Zellinnendrucks = Turgor
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Definition Turgor
= Zellinnnendruck, der durch Osmose und Vakuoleninhalt entsteht und zur Festigkeit beiträgt
13
Funktionen der Vakuole
  • Speicherung von Stoffen
  • Erhalt des Turgors
  • Abstransport von Hormonen
  • Photosynthese
14
Merkmale von Plastiken
> doppelte Membran
> 70s Ribosomen
> ringförmige DNA

> Proplastide als " Ausgangsform" -> umdifferenzierung möglich
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Beispiele von Plastiden und ihre Funktionen
> Chloroplast (Photosynthese)
> Amyloplast (Speicherung von Stärke)
> Chromoplast (Farbsoffspeicherung)
> Etioplasten (Vorstufe zuChloroplasten wenn kein Licht vorhanden ist)
16
Welche sind typische Dauergewebe bei Pflanzen?
  • Meristem
  • Parenchym
  • Phloem
  • Kollenchym
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Dauergewebetypen bei Pflanzen
> Abschlussgewebe
> Grundgewebe
> Festigungsgewebe
> Leitgewebe
18
Wie nennt man die Bildungsgewebe?
Meristeme
-> mit Zellteilungsaktivität
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Apikalmeristeme
= Spitzenmersiteme
-> verantwortlich für Längenwachstum

> Sprossapikalmeristem und Wurzelapikalmeristem
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Lateralmersiteme Beispiele und Funktion
= Meristem für Breitenwachstum

Kambium:
-> Dickenwachstum von Leitbündeln
> bildet nach außen sekundäres Xylem (Holz)
> bildet nach innen sekundäres Phloem (Bast)

Phellogen (Korkkambium)
> bildet nach außen Korkzellen (Phellem) und nach innen Phelloderm
Phelloderm + Phellogen + Phellem = Periderm (Abschlussgewebe bei Sekundären Dickenwachstum)
21
Wie nennt man das primäre Abschlussgewebe bei Spross und Blättern?
Epidermis
22
Wie nennt man das primäre Abschlussgewebe der Wurzel?
Rhizodermis
23
Merkmale und Funktionen der Epidermis
> Primäres Abschlussgewebe bei Blatt und Sprossachse
> Schutzfunktion
> Cuticula
> Spaltöffnungen (Stomata)
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Was ist Parenchym?
= Grundgewebe von Pflanzen
> Speicherparenchym und Assimilatrionsparenchym
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Bau und Funktion von Assimilatrionsparenchym.
> Chloroplasten reich
> viele interzellularen
> Gasaustausch und Photosynthese
> V.a, in Blättern
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Bau und Funktion von Speicherparenchym.
> Speicherung Resrvestoffe (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate)
> z.B. in Spross und Wurzelknollen
27
Bau, Funktion und Arten von Festigungsgewebe.
> notwendig umd größere Pflanzen stabil zu halten
> Zellen mit verdickter (Cellulose) und verholzter (Lignin) Zellwand
> Kollenchym und Sklerenchym
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Kollenchym Funktion und Bau
> Stützfunktion in krautigen Pflanzen und noch wachsen Abschnitten von Gehölzen

> lebende Zellen
> ungleichmäßig verdickte Zellwand
> kein Lignin (nicht verhölzt)
> Cellulose und Pektine
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Sklerenchym Funktion und Bau
> in besonders beanspruchten Abschnitten krautiger Pflanzen und verholzten Sprossachsen

> i.d.R abgestorbene Zellen
> Zellwände gleichmäßig verdickt
> Lignin -> Wänder verhölzt
> Stärker gefestigt als Kollenchym
> Steilzellen oder Fasern
30
Definition Leitgewebe
= Zusammenhängendes System im ganzen Pflanzenkörper zum Transport von Assimilaten, Wasser und Nährionen

> Photosynthese in Blättern
> Wasseraufnahme in Wurzeln
> Transport in entgegensgestezte Richtung
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Xylem Funktionen
-> Holz- oder Gefäßteil
> Transport von Wasser und Nährionen
> Stützfunktion
> Reservespeicherung (Stärke, Fette)
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Xylem Bau/Zelltypen
> Tracheiden und Tracheiden
-> schrauben-, ring- oder netzförmig
-> verholzt

> Xylemparenchymzellen
> Xylemfasern

sek. Xylem = Holz
33
Definition Tracheiden
= langgestreckte, zugespitze Zellen, verbunden über Tüpfel
34
Definition Treacheen
= lange Röhren aus Tracheengliedern
> durch Durchbrechungen der Querwänder verbunden
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Funktion Phloem
> Siebteil
> Transport von Assimilaten
> Speicherung von Reservestoffen
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Phloem Aufbau/ Zelltypen
Angiospermen
-> Siebröhren aus aus Gliedern mit Geleitzellen

Gymnospermen
-> Sie Zellen mit strasburger Zellen

sek. Phloem = Bast
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Siebröhre Merkmale
> Siebröhrenglider durch Sie Platten getrennt
> Tonoplast aufgelöst
> Kern degeneriert
38
Geleitzelle Merkmale
> Steuerfunktion für Siebröhre
39
Welche Teile sind charakteristisch für Pflanzenzellen und kommen bei anderen Organismen nicht vor?
> Zellwand aus Cellulose, Pektine und Proteinen
> Große zentrale Vakuole mit Tonoplast
> Plastiken (z.B. Chloroplasten)
40
Wie ist die pflanzliche Zellwand aufgebaut und wie verändert sie sich bei Sekundärwandbildung/Verholzung?
Primärwand: locker, ~10% Cellulose

Sekundärwand: dichter, bis zu 95% Cellulose (parallel)

Verholzung: Einlagerung von Lignin → Zelle stirbt ab
41
Welche Organisationsstufen von Pflanzen gibt es?
Einzellig:
> Monadal (begeißelt, beweglich)
> Kokkal (unbeweglich)

Vielzellig/Thallus:
> Trichal (fädig)
> Siphonal (vielkernig, unverzweigt)
> Plektenchym (verfilzt)

Kormus:
> Hochorganisiert, mit Blatt, Sprossachse, Wurzel
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Welche Dauergewebe gibt es in einem Kormus? Zelltypen, Funktion, Bau?
Abschlussgewebe:
> Epidermis, Rhizodermis (lebend, Schutz)

Grundgewebe:
> Parenchym (lebend, Speicher/Photosynthese)

Festigungsgewebe:
> Kollenchym (lebend, unregelmäßig verdickt)
> Sklerenchym (tot, verholzt, starke Festigung)


Leitgewebe:
> Xylem (Wasser, tot, verholzt: Tracheiden, Tracheen)
> Phloem (Assimilate, lebend: Siebröhren, Geleitzellen)
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Wie ist ein Blatt morphologisch und anatomisch aufgebaut?
> Blattspreite
> Blattstiel
> Blattgrund
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Wie ist das anatomisch aufgebaut?
> Obere / untere Epidermis mit Cuticula
> Palisadenparenchym (Photosynthese)
> Schwammparenchym (Gasaustausch)
> Leitbündel mit Xylem/Phloem
> Spaltöffnungen (Stomata) meist auf Blattunterseite
45
Wie ist die Wurzel aufgebaut? (von außen nach innen)
> Rhizodermis
> Rinde (Grundgewebe)
> Endodermis (Kontrollschucht für Wasser/ Nährstoffe)
> Tentralzylinder mit Leitgewebe
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Wozu dient die Kalyptra?
> schützt die Wurzelspitze
47
Wozu dient die Endodermis?
> selektiver Transport in das Xylem
48
Wie sind Elitbündel aufgebaut und wozu dient das Kambium?
Leitbündel = Xylem (innen) + Phloem (außen)

Kambium = Meristem zwischen Xylem und Phloem
→ bildet sekundäres Xylem und Phloem
→ ermöglicht Dickenwachstum
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