1Merkmale / Definition einer Pflanze
= Eine Pflanze ist ein photoautotropher Eukaryot mit
> Fester Zellwand (aus Cellulose, Pektinen, Proteinen, [Lignin])
> große Vakuolen (mit Tonoplast)
> Plastiken (z.B. Chloroplasten)

2Welche dieser Strukturen ist NICHT typisch für pflanzliche Zellen?
- Mitochondrium
- Zellwand
- Chloroplasten
- Lyosomen
3Was sind die Hauptbestandteile einer primären Zellwand?
> Pektin
> Hemicellulose
> Cellulose
nur ca. 10 % und zerstreut angeordnet 
4Merkmale Sekundäre Zellwand (& Verholzung)
> Cellulose
bis zu 95% parallel angeordnet > weitere Verdickung Zellwand -> Protoplast stirbt ab
>
Inkrustination von Lignin -> Zellwand verhölzt und verfestigt sich

5Welche Bestandteile gehören zur pflanzlichen Zellwand?
- Pektin
- Lignin
- Chitin
- Cellulose
6Die sekundäre Zellwand besteht aus bis zu ___% aus Cellulose.
7Definition Plasmodesmen und deren Funktion
= Zell-Zell-Kontakte
(in der Primärwand)
> feine Kanäle die durch die Zellwände hindurchlaufen
> verbinden das Cytoplasma benachbarter Zellen -> ermöglichen Stoff- und Informationsaustausch

8Tüpfel und Tüpfelfelder Definition
Tüpfel = Berreiche in der Zellwand, in denen keine Sekundärwand eingelagert ist (dort sind Plasmodesmen)
Tüpfelfeld = eine Gruppe von Tüpfeln
-> wenn die Zellwand dicker wird bleiben Tüpfel als Aussparungen erhalten

9Tonoplast
= Membran der Vakuolen
(semipermeable Membran)
10Protoplast
= Der Protoplast ist der gesamte Zellinhalt einer Pflanzenzelle ohne die Zellwand.
Er umfasst das Cytoplasma, den Zellkern, die Vakuolen und alle anderen Zellorganellen
11Funktionen der Vakuole
> Speicherung von Wasser, Reservestoffen und Farbstoffen
> Exkretbehälter für Stoffwechselabfälle
> hohe Stoffkonzentration -> Osmose von Wasser in die Vakuolen
> Aufbau des Zellinnendrucks = Turgor
12Definition Turgor
= Zellinnnendruck, der durch Osmose und Vakuoleninhalt entsteht und zur Festigkeit beiträgt
13Funktionen der Vakuole
- Speicherung von Stoffen
- Erhalt des Turgors
- Abstransport von Hormonen
- Photosynthese
14Merkmale von Plastiken
> doppelte Membran
> 70s Ribosomen
> ringförmige DNA
> Proplastide als " Ausgangsform" -> umdifferenzierung möglich
15Beispiele von Plastiden und ihre Funktionen
> Chloroplast (Photosynthese)
> Amyloplast (Speicherung von Stärke)
> Chromoplast (Farbsoffspeicherung)
> Etioplasten (Vorstufe zuChloroplasten wenn kein Licht vorhanden ist)

16Welche sind typische Dauergewebe bei Pflanzen?
- Meristem
- Parenchym
- Phloem
- Kollenchym
17Dauergewebetypen bei Pflanzen
> Abschlussgewebe
> Grundgewebe
> Festigungsgewebe
> Leitgewebe
18Wie nennt man die Bildungsgewebe?
Meristeme
-> mit Zellteilungsaktivität
19Apikalmeristeme
= Spitzenmersiteme
-> verantwortlich für Längenwachstum
> Sprossapikalmeristem und Wurzelapikalmeristem
20Lateralmersiteme Beispiele und Funktion
= Meristem für Breitenwachstum
Kambium:
-> Dickenwachstum von Leitbündeln
> bildet nach außen sekundäres Xylem (Holz)
> bildet nach innen sekundäres Phloem (Bast)
Phellogen (Korkkambium)
> bildet nach außen Korkzellen (Phellem) und nach innen Phelloderm
Phelloderm + Phellogen + Phellem = Periderm (Abschlussgewebe bei Sekundären Dickenwachstum)
21Wie nennt man das primäre Abschlussgewebe bei Spross und Blättern?
Epidermis
22Wie nennt man das primäre Abschlussgewebe der Wurzel?
Rhizodermis
23Merkmale und Funktionen der Epidermis
> Primäres Abschlussgewebe bei Blatt und Sprossachse
> Schutzfunktion
> Cuticula
> Spaltöffnungen (Stomata)
24Was ist Parenchym?
= Grundgewebe von Pflanzen
> Speicherparenchym und Assimilatrionsparenchym
25Bau und Funktion von Assimilatrionsparenchym.
> Chloroplasten reich
> viele interzellularen
> Gasaustausch und Photosynthese
> V.a, in Blättern

26Bau und Funktion von Speicherparenchym.
> Speicherung Resrvestoffe (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate)
> z.B. in Spross und Wurzelknollen

27Bau, Funktion und Arten von Festigungsgewebe.
> notwendig umd größere Pflanzen stabil zu halten
> Zellen mit verdickter (Cellulose) und verholzter (Lignin) Zellwand
> Kollenchym und Sklerenchym
28Kollenchym Funktion und Bau
> Stützfunktion in krautigen Pflanzen und noch wachsen Abschnitten von Gehölzen
> lebende Zellen
> ungleichmäßig verdickte Zellwand
> kein Lignin (nicht verhölzt)
> Cellulose und Pektine

29Sklerenchym Funktion und Bau
> in besonders beanspruchten Abschnitten krautiger Pflanzen und verholzten Sprossachsen
> i.d.R abgestorbene Zellen
> Zellwände gleichmäßig verdickt
> Lignin -> Wänder verhölzt
> Stärker gefestigt als Kollenchym
> Steilzellen oder Fasern

30Definition Leitgewebe
= Zusammenhängendes System im ganzen Pflanzenkörper zum Transport von Assimilaten, Wasser und Nährionen
> Photosynthese in Blättern
> Wasseraufnahme in Wurzeln
> Transport in entgegensgestezte Richtung
31Xylem Funktionen
-> Holz- oder Gefäßteil
> Transport von Wasser und Nährionen
> Stützfunktion
> Reservespeicherung (Stärke, Fette)
32Xylem Bau/Zelltypen
> Tracheiden und Tracheiden
-> schrauben-, ring- oder netzförmig
-> verholzt
> Xylemparenchymzellen
> Xylemfasern
sek. Xylem = Holz
33Definition Tracheiden
= langgestreckte, zugespitze Zellen, verbunden über Tüpfel

34Definition Treacheen
= lange Röhren aus Tracheengliedern
> durch Durchbrechungen der Querwänder verbunden

35Funktion Phloem
> Siebteil
> Transport von Assimilaten
> Speicherung von Reservestoffen
36Phloem Aufbau/ Zelltypen
Angiospermen
-> Siebröhren aus aus Gliedern mit Geleitzellen
Gymnospermen
-> Sie Zellen mit strasburger Zellen
sek. Phloem = Bast

37Siebröhre Merkmale
> Siebröhrenglider durch Sie Platten getrennt
> Tonoplast aufgelöst
> Kern degeneriert

38Geleitzelle Merkmale
> Steuerfunktion für Siebröhre

39Welche Teile sind charakteristisch für Pflanzenzellen und kommen bei anderen Organismen nicht vor?
> Zellwand aus Cellulose, Pektine und Proteinen
> Große zentrale Vakuole mit Tonoplast
> Plastiken (z.B. Chloroplasten)
40Wie ist die pflanzliche Zellwand aufgebaut und wie verändert sie sich bei Sekundärwandbildung/Verholzung?
Primärwand: locker, ~10% Cellulose
Sekundärwand: dichter, bis zu 95% Cellulose (parallel)
Verholzung: Einlagerung von Lignin → Zelle stirbt ab
41Welche Organisationsstufen von Pflanzen gibt es?
Einzellig:> Monadal (begeißelt, beweglich)
> Kokkal (unbeweglich)
Vielzellig/Thallus:> Trichal (fädig)
> Siphonal (vielkernig, unverzweigt)
> Plektenchym (verfilzt)
Kormus:> Hochorganisiert, mit Blatt, Sprossachse, Wurzel

42Welche Dauergewebe gibt es in einem Kormus? Zelltypen, Funktion, Bau?
Abschlussgewebe:
> Epidermis, Rhizodermis (lebend, Schutz)
Grundgewebe:
> Parenchym (lebend, Speicher/Photosynthese)
Festigungsgewebe:
> Kollenchym (lebend, unregelmäßig verdickt)
> Sklerenchym (tot, verholzt, starke Festigung)
Leitgewebe:
> Xylem (Wasser, tot, verholzt: Tracheiden, Tracheen)
> Phloem (Assimilate, lebend: Siebröhren, Geleitzellen)
43Wie ist ein Blatt morphologisch und anatomisch aufgebaut?
> Blattspreite
> Blattstiel
> Blattgrund
44Wie ist das anatomisch aufgebaut?
> Obere / untere Epidermis mit Cuticula
> Palisadenparenchym (Photosynthese)
> Schwammparenchym (Gasaustausch)
> Leitbündel mit Xylem/Phloem
> Spaltöffnungen (Stomata) meist auf Blattunterseite
45Wie ist die Wurzel aufgebaut? (von außen nach innen)
> Rhizodermis
> Rinde (Grundgewebe)
> Endodermis (Kontrollschucht für Wasser/ Nährstoffe)
> Tentralzylinder mit Leitgewebe
46Wozu dient die Kalyptra?
> schützt die Wurzelspitze
47Wozu dient die Endodermis?
> selektiver Transport in das Xylem
48Wie sind Elitbündel aufgebaut und wozu dient das Kambium?
Leitbündel = Xylem (innen) + Phloem (außen)
Kambium = Meristem zwischen Xylem und Phloem
→ bildet sekundäres Xylem und Phloem
→ ermöglicht Dickenwachstum