2. Prinzipien der Vererbung

41 flashcardsby Jennifer
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1
Developmental noise
Zufallsereignisse bei der Entwicklung
2
Autosomale Vererbung
= das verantwortliche Gen liegt nicht auf einem Geschlechlechtchromosom (=Autosom)
3
Gonosomale Vererbung
= das verantwortliche Gen liegt auf einem Geschlechtschromosom (=Gonosom)
x-gonosomale öfter als y-gonosomal
4
Extrachromosomale (zytoplastische) Vererbung
= das verantwortliche Gen liegt nicht auf einem Chromosom (weder Autosom noch Gonosom)
5
Pisum sativum
= Gartenerbse

> Mendels Modellorganismus
6
Selbstung
Sellbstbefruchtung
7
P
Parentalgeneration
8
F1
1. Filialgeneration (Tochtergeneration)
9
Sie besitzen ein Paar schwarze Meerschweinchen. Im Laufe der Jahre produzieren diese 29 schwarze und 9 weiße Nachkommen. Welche Aussage ist richtig?
  • Alle schwarzen Nachkommen haben denselben Genotyp
  • Einer der Eltern ist reinerbig schwarz
  • Wenn zwei weiße Nachkommen wieder Kinder bekommen, dann sind alle Kinder weiß
  • Schwarz ist dominant
  • Wenn ein weißes mit einem der schwarzen Eltern Kinder bekommt, dann ist jedes zweite schwarz
10
Uniformitätsregel
Kreuzt man zwei homozygote Individuen einer Art welche sich in einem Merkmal unterscheiden, so sind die Nachkommen der F1 in diesem Merkmal gleich (uniform).
11
Spaltungsregel
Kreuzt man zwei heterozygote Individuen der F1 dann spalten sich die Nachkommen in der F2 Generation in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf.
12
Unabhängigkeitsregel
Kreuzt man zwei homozygote Individuen einer Art, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, so werden die Gene frei kombiniert und unabhängig voneinander vererbt.
13
Produktregel
> besagt, dass die Wahrscheinlichkeit dass unabhängige Ereignisse gleichzeitig auftauchen gleich dem Produkt der Wahrscheinlichkeit des Auftauchens der einzelnen Ereignisse ist.
14
Summenregel
> besagt, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von einem von zwei sich gegenseitig ausschließenden Ereignissen die Summe der Einzelwahrscheinlichkeiten darstellt.
15
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einen 4er-Pasch zu würfeln?
-> Produktregel, weil die beiden Würfel unabhängig voneinander sind

Wahrscheinlichkeit mit einem Würfel eine 4 zu Würfel: 1/6
Für zwei Würfel: 1/6 x 1/6 = 1/36
16
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit entweder einen 4er-Pasch oder einen 5er-Pasch zu würfeln?
-> Produktregel plus Summenregel, weil nur entweder ein 4er- oder einen 5er-Pasch gewürfelt werden kann

ein Pasch: 1/6 x 1/6 = 1/36
zwei Päsche: 1/36 + 1/36 = 1/18
17
autosomale rezessiv vererbte Krankheiten
> Männer und Frauen gleichermaßen betroffen
> nur bei homozygot rezessiven Allelen ausgeprägt
> Heirat innerhalb der Familie erhöht die Wahrscheinlichkeit
18
autosomale dominant vererbte Krankheiten
> betroffene Frauen und Männer in jeder Generation
> zu gleichen Anteilen an Söhne und Töchter vererbt
19
Gonosomal vererbte Krankheiten
> gonosomal vererbte Gene werden mit den X oder Y Chromosomen vererbt
20
X gonosomal rezessiven Vererbung
> mehr männliche als weibliche Nachkommen betroffen
> kein Nachkomme eines männlichen Betroffenen ist selbst betroffen, aber alle weiblichen Nachkommen sind Träger

Beispiel: Rot-Grün-Blindheit, Hämophilie
21
X gonosomale dominante Vererbung
> alle Töchter aber keine Söhne betroffener Väter sind betroffen
> Die Hälfte aller Töchter und Söhne betroffener Mütter sind betroffen
22
Extrachromosmale (Zytoplasmatische) Vererbung
> Merkmale, die Zytoplasmatische vererbt werden, werden in der Regel von der Mutter geerbt
> Uniparentale Vererbung
23
Wie kann man wissen, ob phänotypische Unterschiede genetisch bedingt sind?
> Diskontinuierliche Variation
> Phänotypen tauchen in reproduzierbaren bestimmten Verhältnissen und Verteilungen in den F1 und F2 Tochtergenerationen auf
24
Werden phänotypischer Unterschiede in bestimmten Mustern vererbt?
Typische Verteilungsmuster sind
> 3:1
> 1:1
> 1:2:1
> 9:3:3:1
25
Um welches vererbungsmuster handelt es sich:
Es sind ausschließlich Kinder betroffen, deren Mutter ebenfalls betroffen ist
  • autosomal-dominant
  • uniparental (maternal) / extrachromosomal
  • autosomal-rezessiv
  • gonosomal auf Y-Chromosom
  • gonosomal-rezessiv auf X-Chromosom
26
Um welches vererbungsmuster handelt es sich:
Es finden sich in allen Generationen betroffene Personen. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen.
  • autosomal-dominant
  • uniparental (maternal) / extrachromosomal
  • gonosomal-rezessiv auf X-Chromosom
  • autosomal-rezessiv
  • gonosomal auf Y-Chromosom
27
Um welches Vererbungsmuster handelt es sich:
Es sind auch Kinder gesunder Eltern betroffen. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen.
  • uniparentral (maternal) / extrachromosomal
  • autosomal-dominant
  • gonosomal-rezessiv auf X-Chromosom
  • autosomal-rezessiv
  • gonosomal auf Y-Chromosom
28
Um welches Vererbungsmuster handelt es sich:
Es sind ausschließlich Männer betroffen
  • autosomal-rezessiv
  • gonosomal auf Y-Chromosom
  • uniparental (maternal) / extrachromosomal
  • autosomal-dominant
  • gonosomal-rezessiv auf X-Chromosom
29
Um welches Vererbungsmuster handelt es sich
Es sind deutlich mehr Männer als Frauen betroffen
  • gonosomal-rezessiv auf X-Chromosom
  • uniparental (maternal) / extrachromosomal
  • gonosomal auf Y-Chromosom
  • autosomal-dominant
  • autosomal-rezessiv
30
Welches oder welche der Indizien trifft bzw. treffen auf diesen Stammbaum zu?
  • Es sind ausschließlich Kinder betroffen, deren Mutter ebenfalls betroffen ist.
  • Es sind ausschließlich Männer betroffen.
  • Es sind auch Kinder gesunder Eltern betroffen. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen.
  • Es finden sich in allen Generationen betroffene Personen. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen.
  • Es sind deutlich mehr Männer als Frauen betroffen.
31
Zytoplasmatische Vererbung
  • Das verantwortliche Gen liegt auf dem X- oder Y-Chromosom
  • Das verantwortliche Gen liegt auf einem Chromosom, aber nicht auf dem X- oder Y-Chromosom
  • Das verantwortliche Gen liegt auf der DNA in den Mitochondrien
32
Autosomale Vererbung
  • das verantwortliche Gen liegt auf der DNA in den Mitochondrien
  • Das verantwortliche Gen legt auf einem Chromosom, aber nicht auf dem X- oder Y-Chromosom
  • Das verantwortliche Gen liegt auf dem X- oder Y-Chromosom
33
Gonosomale Vererbung
  • Das verantwortliche Gen liegt auf der DNA in den Mitochondrien
  • Das verantwortliche Gen liegt auf einem Chromosom, aber nicht auf dem X- oder Y-Chromosom
  • Das verantwortliche Gen liegt auf dem X- oder Y-Chromosom
34
Welche der folgenden Aussagen zur Vererbung ist/sind korrekt?
  • Wenn ein Merkmal autosomal vererbt wird, ist eine "reine Linie" in Bezug auf dieses Merkmal stets homozygot
  • Wenn bei einem autosomal-dominant vererbteb Merkmal ein homozygoter Merkmalsträger und ein heterozygoter Merkmalsträger gekreuzt werden, sind alle F1-Nachkommen phänotypisch uniform.
  • Wenn bei einem autosomal-rezessiv vererbten Merkmal ein homozygoter Merkmalsträger und ein heterozygotes Individuum gekreuzt werden, sind alle F1-Nachkommen phänotypisch uniform.
  • Als Selbstung bezeichnet man die Kreuzung von zwei verschiedenen Individuen, die sich phänotypisch in Bezug auf dieses Merkmal gleichen
35
Welche der Aussagen zur Vererbung ist/sind korrekt?
  • Bei einem dihybriden Erbgang wird die Kreuzung von zwei verschiedenen Arten untereinander untersucht, z.B. die Kreuzung von Weizen und Roggen zur Getreideart Triticale.
  • Genpaare werden in Gameten getrennt. Dieser Prozess wird als Segregation bezeichnet.
  • Mithilfe des Chi-Quadrat-Test kann ermittelt werden, ob numerische Ergebnisse statistisch dem Erwarteten entsprechen
  • Ein Gen kann in zwei Allelen auftreten
36
Welche der Aussagen zu den mendelschen Regeln ist/sind richtig?
  • Die Unabhängigkeitsregel sagt aus, dass es bei zwei untersuchen Merkmalen in der F2-Generation nicht zu Individuen kommen kann, die in Bezug auf eines dieser Merkmale homozygot sind.
  • Die Spaltungsregel sagt aus, dass der Phänotyp aller Individuen der F2-Generation gleich sein wird.
  • Die Mendelschen Regeln lassen sich auf jeden nur erdenklichen Kreuzung beziehen, egal welche und wie viele Merkmale untersucht werden.
  • Durch die Uniformitätsregel lassen sich Voraussagen über den Phänotyp der F1-generation treffen.
37
Welche Aussagen, zu Mendel und seinen Erkenntnissen, sind richtig?
  • Die Pflanzenlinien jedes von Mendel untersuchten Merkmals waren rein, das bedeutet, alle Nachkommen der jeweiligen Linie hatten immer den gleichen Phänotyp
  • Die Unabhängigkeitsregel besagt, dass die beiden Ausprägungen des Merkmals bei der mischerbigen F1-Gneration sich in F2-Generation wieder in einem festen Zahlenverhältnis aufspalten.
  • Ein typisches, auftretendes Zahlenverhältnis dür den Phänotyp in der F2-Generation ist 1:3.
  • Mendel untersuchte die Vererbung diskontinuierliche Merkmale anhand der Gartenerbse.
38
Welche Aussagen zu Modellorganismen sind richtig?
  • Es gibt in der Genetik nur einen Modellorganismus, an dem sich die gesamte Breite der genetischen Mechanismen studieren lässt
  • Der Wurm Caenorhabditis elegans dient als einfaches Modell für das Nervensystem
  • An dem filamentösen Pilz Aspergillus fumigatus wurden wichtige Erkenntnisse zum Antigen-Antikörper-System erhalten
  • Die Chromosomen der Fruchtfliege zeigen nach Anfärben ein charakteristisches Bandenmuster, anhand dessen Chromosomenanomalien mikroskopisch detektiert erden können.
  • Bakteriophagen dienten als Modell zur Aufklärung wichtiger Prinzipien der Genregulation
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Welche Aussagen sind richtig ?
  • Person III 3 und III 4 sind Merkmalsträger
  • Wenn Person III 3 und III 4 ein weiteres Kind bekommen, ist dieses Kind mit 50%iger Wahrscheinlichkeit betroffen
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Person III 2 Merkmalsträger ist, beträgt 25%
  • In Generation I ist mindestens eine Person Merkmalsträger
  • Die Krankheit ist autosomal rezessiv vererbt
40
Welche Aussage zu Stammbäumen sind richtig?
  • Intrafamiliäre Paarungen werden durch eine doppelte Verbindungslinie dargestellt.
  • Die Individuen einer Generation werden durch römische Zahlen voneinander unterschieden.
  • Es wird in der Darstellung nicht zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen unterschieden.
  • Weibliche Individuen werden durch ein Quadrat symbolisiert.
  • Ein Individuum, das die untersuchte Krankheit ausprägt, wird schwarz/ausgemalt dargestellt.
41
Welche Aussagen zu diesem Stammbaum treffen zu ?
  • es handelt sich um eine autosomal dominante oder autosomal rezessive Vererbung
  • Es handelt sich mit größter Wahrscheinlichkeit um eine gonosomal-dominante Vererbung auf dem X Chromosom
  • Es handelt sich mit größter Wahrscheinlichkeit um eine autosomal-dominante Vererbung
  • es handelt sich um eine gonosomal-dominante Vererbung auf dem X Chromosom oder autosomal-dominante Vererbung
  • es handelt sich definitiv um eine autosomal rezessive Vererbung
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