1Wie können tausende Expressionsmuster erreicht werden?
> Basale Trankription
> Aktive Transkription
> Kominatorische Interaktionen
> cis-regulatorische Bereiche
23 cis-regulatorische Bereiche
> Promotor
> Promotor-proximale cis-agierende Bereiche
> Enhancer und Silencer
3Promotor
= Sequenz an die die RNA-Polymerase bindet
> hier findet die initiation der Transkription statt
> in der nähe des Trankriptionsstarts
4Promotor-proximale cis-agierende Bereiche
= stelle Bindesequenzen für Trankriptionsfaktoren die der RNA Polymerase das Binden am Promotor erleichtern
5Enhancer und Silencer
= sind Distanzunabhängige cis-agierende Bereiche die die Genexpression durch Bindung von Proteinen beeinflussen
Distanzunabhängig-> müssen auf dem gleichen DNA Strang sitzen aber es ist nicht relevant wie weit entfernt sie vom eigentlichem Transkriptionsstart sind
6Promotor-proximale cis-Elemente
= UPEs (Upstream Promotor Elements)
> wichtig für die Transkriptionsstärke
-> Mutationen innerhalb der cis-regulatorischen Breiche ändern die Transkriptionstärke

7Enhancer
Sind Sequenzen für die Bindung von Transkriptionsfaktoren, die die Transkriptionsrate erhöhen
> distanzunabhängig
8Silencer
Sind Sequenzen die von Repressoren gebunden werden, wodurch Aktivatoren inhibiert werden und die Transkriptionsrate sinkt
> distanzunabhängig
9Loop-out-Modell zu Wirkweise von Enhancern
10Architekturproteine
> biegen die DNA
> beeinflussen die Wechselwirkungen regulatorische Sequenzen

11DNA-Bindeproteine
DNA-Bindeproteine haben Strukturen, die ihnen den sequenzspezifischen
DNA-Kontakt erlauben. Diese Proteindomänen passen in die
große Furche der DNA-Doppelhelix.
12DNA-Bindedomänen (4 Beispiele)
> Helix-turn-Helix
> Zink-Finger
> Leucin Zipper
> Helix-Loop-Helix
13Um welche DNA-Bindedomäne handelt es sich ?

Helix-turn-Helix
14Um welche DNA-Bindedomäne handelt es sich?

Zink-Finger
15Welche DNA-Bindedomäne ist hier zu sehen?

Leucin-Zipper
16Welche DNA-Bindedomäne ist hier zu sehen ?
Helix-Loop-Helix

17Aktivierung des ß-Interferon Gens (Beispiel für Enhancer)
> CBP = Coaktivator
> ß-Interferon Gen kann erst dann richtig Transkribiert werden wenn CBD gebunden hat
> CBP kann auch erst binden wenn andere bestimmte Proteine gebunden haben

18Zelltyp-spezifische Expression
Zelltyp-spezifische Expression wird häufig über Enhancer reguliert und durch die zelltypspezifische Expression von Coaktivatoren erreicht.
Bsp.: dpp Gen von Drosophila
Hunderte bis Tausende von Enhancern,
über 50 kb verteilt, 5‘ und 3‘ vom Promotor, in Introns, und 3‘ von der PolyA Stelle

19Welche Aussage zu Silencern und Enhancern ist richtig?
Silencer und Enhancer...
- sind Transkriptionsfaktoren
- sind regulatorische Sequenzen, an die
bestimmte DNA-bindende Proteine binden können, die die Transkriptionsstärke von Genen regulieren
- regulieren Gene in cis, d.h. sie liegen immer direkt
neben dem zu regulierenden Gen
- können sehr weit (>50 kb) vom regulierten Gen
entfernt, und sowohl vor oder nach dem Gen liegen
- können durch Architekturproteine die Aktivität von
Genen auf einem homologen Chromosom regulieren
20Aufbau eines Nukleosoms
21Drei Mechanismen zum abschalten aktiver Gene durch Änderung der Chromatinstruktur des Euchromatins
> X Inaktivierung
> Imprinting
> Position-Effekt Veriegation
-> alle Epigentische Vererbung
22Epigentische Vererbung
Eine vererbbare Veränderung, in welcher die DNA Sequenz an sich nicht geändert ist, wird epigenetische Vererbung genannt.
23X Inaktivierung
> findet statt in weiblichen Säugetieren
> Genexpression ist in der Regel proportional zur Gen-Kopiezahl
-> dann wären in weiblchen Säugern die ca. 1000 Gene des X-Chromosoms doppelt so stark exprimiert wie de Gene anderer Chromosomen
> eines der beiden X Chromosomen Chromosomen wird inaktiviert
-> Dosage compensation
> meisten Gene des iaktivierten XChromosoms werden ausgeschaltet (-> Silencing)
> Welches der beiden X Chromosomen inaktiviert wird ist zufällig
> jede Tochterzelle einer Zelle mit inaktiviertem X Chromosom erbt die Inaktivierung dieses X Chromosoms = Epigenetische Vererbung
24Calico Katze als Beispiel für X Inaktivierung im weiblcihen Säugern
O = Alles für oranges Fell
o = Allel für schwarzes Fell

25Parental Imprinting (Genomische Prägung)
> führt zur vererbungsabhängigen Expression >
Epigenetischer Mechanismus>
Methylierung von Cytosin in CpG-Inseln der stillgelegten Gene
> Wird beim Durchgang durch die Keimbahn
erst entfernt und dann
geschlechtsspezifisch neu gesetzt Bsp.: Maus > igf2 Gen wird nur dann exprimiert, wenn das Gen vom Vater geerbt wurde
=> Maternales Imprinting, die Genkopie der Mutter ist stillgelegt
Konsequenz: nur eine der beiden Genkopien wird exprimiert -> wenn die exprimierte Kopie mutiert, kann die Mutation dominant sein

26Prader Willi Syndrom als Beispiel für Parental Imprinting
> relativ seltene Erbkrankheit
> Mütterliche Kopie des SNRPN Allels stillgellegt und väterliche Kopie durch Mutation inaktiviert

27Position-Effekt Variegation
Epigenetische Signale für die Genstilllegung können sich von einer Region auf die benachbarte Region ausbreiten.
Bsp.:
> Drosophila mit roten Augen in denen das w+ Gen exprimiert wird
> Mutante mit Variegated Augen w+ Gen exprimiert in roten Zellen, w+ Gen nicht exprimiert in weißen Zellen
> geschieht über Inversion auf dem Chromosom (Stück wird ausgeschnitten und andersrum eingebaut)

28Welche Aussage ist richtig?
- Imprinting tritt nur bei Nachkommen von
weiblichen Säugern auf
- Die Muster des Imprints werden akkurat repliziert,
so dass die Nachkommen dasselbe Muster zeigen
- Imprinting ist mit der Methylierung von Cytosin-Basen in GC Dinukleotiden assoziiert
- Imprinting kann zu phänotypischen Anomalien führen obwohl eine Genkopie intakt ist
- Nachkommen von Trägern solcher phänotyptischer
Anomalien sind ebenfalls betroffen
29Chromatin-Remodellierung durch SWI-SNF
= bewirkt die Verschiebung von Nucleosomen. Wird ein Promotor freigelegt, kann die RNA Polymerase binden
SWI-SNF kann Nukleosomen aktiv verschieben

30warum sind Nukleosomen ein integraler Bestandteil der eukaryoteischen Genexpressionsregulation?
Beispiel an Hefezellen
31Änderung der Nukleosomen durch Modifikation der N-terminalen Enden der Histone.
Histone können an Lysin Resten in ihren N-terminalen „Tails“ modifiziert werden
Typische Modifikationen:
Acetylierung H3K27Ac
Methylierung H3K9me3
Phosphorylierung H3S10P

32Histon Code
= beschreibt Muster posttranslationaler Modifikation von Aminosäuren in den N-terminalen Enden der Histone
> Einige Transkriptionsfaktoren haben eine Domäne, die die in der Nähe liegenden Histone modifzieren kann um die Chromatinstruktur zu ändern
> Bei der Replikation werden die Nukleosomen zufällig auf die
Tochterstränge verteilt, wo sie die Modifizierung der Nachbar-Nukleosomen leiten.

33Welche Aussage ist richtig?
- Der Histone Code gibt an, in welcher Reihenfolge die Histone auf der DNA vorliegen
- Die Modifikationen von Histonen an ihren N-ter-minalen Enden kann die Genexpression verändern
- Euchromatin kann zu Heterochromatin werden,
wenn es sich neben Heterochromatin befindet
- Beim Imprinting ist die DNA der stillen Gene an Cytosin Basen in CpG-Dinukleotiden methyliert
- In weiblichen Säugern wird das zweite X Chromosom in der Zygote stillgelegt