Indische Politikwissenschaften

11 flashcardsby Erich
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1
Strukturen des politischen in Asien
1. Stabilität statt Veränderung als Ziel (anders als in Europa)
- Asien ist weniger anti- despotisch
- führt auch zu längeren Reichen
- Asiatische Reiche hatten weniger Austuasch miteinander
2. Gemeinschaft staat Individuum an erster Stelle
3. Rolle der Religion - Polytheistisch -> Toleranter
- Missionare gehen nur vom Westen nach Osten
4. Kreislauf staat Teleologie - nicht Anfangpunkt zum Endpunkt - weniger auf Fortschritt hinaus
5. Holistisches statt analytischem Denken
6. Kein Interesse an Eroberungen und Entdeckungen
7. Keine Industrielle Revolution
-- kann nicht gegen aggresiven Europäischem Empirialismus an
2
Grundelemente des Politschen Denkens
- Gesellschaft
- Pol. Gemeinwesen
- Individuum
3
Grundkonzepte des indischen politischen Denkens
rta - "Ordnung der Dinge"
- Gesetze die selbst Gott sind
- sind Rational und Gut
- Im Mittelalter muss man Regeln folgen, da sie von Gott gegeben sind, Hier ist die Regel dass göttliche
dharma - Recht, Sitte, Gesetz, ethische Pflicht
karma - persönliche Folgen aus Handlungen
- hängt von dharma ab
- kann vom dharma abweichen, da Mensch Vernunft und Wille besitzt
- danda - Kraft und Strafe; Mensch ist nciht perfect und weicht vom dharma ab, deshalb brauht er danda um sich an dharma zu halten
artashastras - Schriften über Politik
ahamkar - Individualität, Selbstliebe, Stolz; bildet sich aus sozialen gruppen: Kasten
4
Was sind die drei legitime Lebensziele?
artha - Wohlstand, macht
kama - Lust, Sexualität
mokscha - Erlösung ins Nirvana
--- mokscha höchste Form, ander Formen aber nicht schlecht
5
Kasten System
1. Brahmanen - Priester
2. Kschatrijas - Beamte
3. Vaischyas - Kaufleute
4. Schudras - Bauern
5. Harijans- Arbeiter
--- Strafen sind vom Kasten abhänhig
--- Individualität als etwas negatives anggesehen, weil es aus dem Kastensystem rauszieht; man geht seinen Pflichten nicht nach -> Deshalb Regierung Notwendig
--- ähnelt dem Europäischen Ständeordnung, nur dass man nicht aus seinem kasten kommen kann
6
Rolle des Königs
König befördert dharma
- dadurch mitverantwortlich für Taten seinen Untertanen
7
Welche Organe des Staates gibt es im indischen Denken?
1. König,
2. Minister
3. Territorium
4. Befestigung
5. Schatzkammer
6. Armee
7. Verbündete
8
Welche Wege zum Machterhalt gibt es?
Überredung, Bestechung, Intrige, Gewalt
9
Wann sind Gewalt, Grausamkeit und Lüge erlaubt?
Zum Erhalt der Gemeinschaft
10
Wie sieht das Denken der Hindus aus?
1. Didaktisch-deskriptiv, ohne analytisch theoretische Interesse
--- keine Abstrakten überlegung über Freiheit
2. Konservativ und apologetisch, ohne Systemkritik
--- anders als Europa
3. Pflicht-orientiert, nicht Rechte orientiert
4. Wahrheit ist inhärent pluralistisch
--- kommt aus polytheismus
5. Große Rolle von Sitten und Gebräuche, nicht Gesetzgebung
--- muss getan werden was richtig ist, das war es auch schon vor Jahren, also braucht man weniger Gesetze um sachen zu verändern
6. Abwesenheit fast aller westlichen Begriffe
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Wer war Kautilya
- bekannt als indischer Machiavelli
- Berater von Chandragupta
--- Regiert Maurya-Dynastie 320 v. Chr.
Machterhalt ist das Ziel: Dazu alle Mittlel erlaubt
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