1Was ist Utilitarismus?
Eine konsequentialistische Ethik, die Handlungen nach ihrem Nutzen für das Glück aller Betroffenen bewertet.
2Was bedeutet Konsequentialismus?
DIe moralische Bewertung einer Handlung erfolgt allein anhand ihrer Folgen (= Konsequenzen)
3Was ist das hedonistische Prinzip?
Ziel ist die Maximierung von Freude / Lust und die Minimierung von Leid / Unlust
4Wer war Jeremy Bentham?
Begründer des klassischen (= quantitativen) Utilitarismus: „Größtmögliches Glück der größtmöglichen Zahl“ -> also so ungefähr „des Beste für die Meisten“
5Was kritisierte John Stuart Mill an Bentham?
Er forderte eine qualitative Unterscheidung von Freuden: höhere vs niedrigere. Bentham hat nur eine quantitative Unterscheidung durchgeführt und das Qualitative nicht beachtet
6Was ist qualitativer Hedonismus?
Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Freude ist entscheidend
7Was war das Zitat von Mill zur Unterscheidung von Freuden? (der Vergleich, den er aufgestellt hat)
Lieber ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein
8Was ist der Handlungsutilitarismus?
Beurteilung jeder einzelnen Handlung nach den zu erwartenden Folgen (also ob die Handlung gut oder schlecht ist hängt von den darausfolgenden Konsequenzen ab).
9Was ist der Regelutilitarismus?
Beurteilung, ob eine allgemeine Regel gute Folgen hätte, wenn alle sie befolgten.
10Welche vier Grundprinzipien nennt Otfried Höffe?
Konsequentialismus, Hedonismus, Universalismus, Utilität
11Was ist ein Sollen-Fehlschluss?
Ableitung einer moralischen Norm aus bloßer Beobachtung (z.B. „weil es so ist, soll es auch so sein“)