1Rohstoff vs. Ressource vs. Reserve
Rohstoff = natürlich entstandenes Material, das der Mensch nutzt | Ressource = Gesamtmenge inkl. unentdeckternrentabler Vorkommen | Reserve = Teil der Ressourcen, der wirtschaftlich rentabel & mit aktueller Technik abbaubar ist
2Lagerstätte
Eine Lagerstätte ist eine natürliche, ungewöhnlich hohe Konzentration von Rohstoffen in der Erdkruste, die sich wirtschaftlich rentabel abbauen lässt, während ein Vorkommen dies nicht sein muss
Primäre Lagerstätte: Enstehungsort des Rohstoffs
Sekundäre Lagerstätte: vorherige Verlagerung des Rohstoffs zur sekundären Lagerstätte
3Hubbert-Kurve
Modell zur Schätzung der zukünftigen Verfügbarkeit eines Rohstoffs | gilt für: einzelne Lagerstätten, alle Lagerstätten eines Landes, eines Kontinents oder der gesamten Erde | glockenförmige Kurve zeigt Anstieg und Rückgang der Förderung
4Hubbert's Peak (Peak Oil / Depletion Mid-Point)
Punkt, an dem die Förderung nicht mehr der steigenden Nachfrage folgen kann | danach nimmt die Produktion und Förderung unweigerlich ab | bei Erdöl auch „Peak Oil" genannt
5Fördermethoden – Überblick
Methoden zur Rohstoffgewinnung unterscheiden sich in Zugänglichkeit, Kosten und Umweltwirkung | Hauptmethoden: Fracking | Tagebau | Untertagebau | Offshore-Förderung | Tiefseebau | In-Situ-Laugung | Asteroid Mining
6Fracking – Pro & Kontra
PRO: Erschließung unzugänglicher Öl-/Gasvorkommen, Energieunabhängigkeit, Arbeitsplätze, wirtschaftliches Wachstum, niedrigere CO₂-Emissionen als Kohle |
KONTRA: hoher Wasserverbrauch, Grundwasserverschmutzung, umweltschädliche Chemikalien im Frack-Fluid, induzierte Erdbeben, Methanemissionen, hohe Infrastrukturkosten, Flächenverbrauch
7Tagebau – Pro & Kontra
PRO: kostengünstig, hohe Effizienz, geringeres Arbeitsrisiko, bessere Logistik, vollständige Ausbeutung der Lagerstätte |
KONTRA: massive Landschaftszerstörung, Verlust landwirtschaftlicher Flächen, Umsiedlung von Gemeinden, Grundwasserabsenkung, Staub-/Lärmbelastung, hohe CO₂-Emissionen, langfristige Rekultivierung nötig
8Untertagebau – Pro & Kontra
PRO: geringer Flächenverbrauch, wenig Eingriff ins Landschaftsbild, Erschließung tiefer Lagerstätten, geringere Oberflächenbelastung | KONTRA: hohe Sicherheitsrisiken (Einsturz, Gasaustritte), Bodensenkungen, Grundwasserverschmutzung, sehr hohe Kosten, Energieverbrauch, Gesundheitsrisiken durch Staub und Gase, Langzeitschäden nach Stilllegung
9Offshore-Förderung – Pro & Kontra
PRO: Erschließung großer Meeresboden-Vorkommen, keine Landschaftszerstörung, Unabhängigkeit von Landbesitzrechten, große Küstenreserven | KONTRA: sehr hohe Kosten, hohes Ölkatastrophenrisiko, Gefährdung mariner Ökosysteme, schwierige Rettungsarbeiten, extreme Wetterbedingungen, Korrosion durch Salzwasser
10Tiefseebau – Pro & Kontra
PRO: Zugang zu seltenen Metallen (z.B. Manganknollen), große unerforschte Vorkommen, keine Bevölkerungsumsiedlung | KONTRA: Zerstörung einzigartiger Tiefsee-Ökosysteme, extrem hohe Technik- und Kostenaufwand, weiträumige Sedimentwolkenschäden, ungeklärte Völkerrechtsfragen, sehr langsame Regeneration
11In-Situ-Laugung (Solution Mining) – Pro & Kontra
PRO: geringe Oberflächenstörung, effizient für wasserlösliche Mineralien (Salz, Uran, Kupfer), keine großen Abraumhalden, wirtschaftlich bei tiefen Lagerstätten | KONTRA: Grundwasserverschmutzung durch Lösungsmittel, unkontrollierte Ausbreitung möglich, Hohlraumbildung → Erdsenkungen, begrenzt anwendbar, Chemikalienentsorgung problematisch
12Asteroid Mining – Pro & Kontra
PRO: praktisch unbegrenzte Rohstoffvorkommen, keine Erdbelastung, seltene Elemente in hoher Konzentration, langfristige Versorgungssicherheit, Raumfahrttechnologieförderung | KONTRA: extrem hohe Entwicklungs- und Transportkosten, Technologie noch in Frühphase, ungeklärte Rechtslage, enormer Energieaufwand für Rücktransport, Wirtschaftlichkeit derzeit nicht gegeben
13Wasserknappheit – Arten
Ökonomische Wasserknappheit: fehlender Zugang zu Wasser, fehlende Sauberkeit → Krankheiten | Qualitative Wasserknappheit: Wasserverschmutzung durch Dünger oder fehlende Klärung, fehlende Selbstreinigungsprozesse in Fließgewässern und im Boden-Sediment
14Virtuelles Wasser
Gesamte Wassermenge, die für die Herstellung eines Produkts/einer Dienstleistung benötigt wird – von der Rohstoffgewinnung bis zum Endprodukt | Beispiele: 1 kg Rindfleisch ≈ 15.000 L | 1 kg Baumwolle ≈ 10.000 L | 1 Smartphone ≈ 13.000 L | 1 kg Kupfer ≈ 400–500 L | Globaler Handel verschiebt Wasserknappheitsprobleme zwischen Regionen
15Wassereinwirkungen auf den Rohstoffabbau
Wasserintensive Rohstoffgewinnung verstärkt Wasserknappheit in Abbauregion
Konkurrenz zwischen Landwirtschaft, Industrie und Bevölkerung um Wasserressourcen
wichtiger Faktor bei der Bewertung nachhaltiger Rohstoffnutzung
16Strategien gegen Rohstoffknappheit – Überblick
Vier zentrale Strategien zur Bewältigung knapper Rohstoffe | 1. Substitution | 2. Innovation | 3. Recycling | 4. Urban Mining
17Substitution
Ersetzen knapper/teurer Rohstoffe durch besser verfügbare oder nachhaltigere Alternativen |
Wirkung: senkt Nachfrage, verringert Importabhängigkeit |
Beispiele: Aluminium statt Kupfer, Holz/Bambus statt Kunststoff |
Grenzen: Ersatzstoff kann neue Umweltprobleme oder Engpässe verursachen
18Innovation (Rohstoffstrategie)
Neue Technologien/Verfahren, die Rohstoffe effizienter nutzen oder neue Quellen erschließen
Wirkung: weniger Material pro Produkt, weniger Ausschuss, höhere Wiederverwertbarkeit
Beispiele: Leichtbau im Fahrzeugbau, verbesserte Recyclingverfahren für Elektronik
Grenzen: Forschung kostet Zeit/Geld; Rebound-Effekt kann Effizienzgewinne aufheben
19Recycling (Rohstoffstrategie)
Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfällen/Altprodukten (= Sekundärrohstoffe)
Wirkung: spart Primärabbau und reduziert Abfälle
Beispiele: Metalle aus Schrott, Kupfer/Gold aus E-Schrott
Grenzen: Sortierung/Trennung schwierig, Downcycling möglich (keine gleichwertige Wiederverwendung)
20Urban Mining
Rohstoffgewinnung aus „anthropogenen Lagern" in Städten (Gebäude, Infrastruktur, Deponien, Altgeräte)
Wirkung: Städte als Rohstofflager, kürzere Transportwege, reduzierter Primärabbau
Beispiele: Beton/Bauschutt-Recycling, Kupfer aus alten Kabeln
Grenzen: Materialien oft lange gebunden (Gebäude stehen Jahrzehnte), Rückbau/Trennung aufwendig, Schadstoffrisiken
21Das Syndromkonzept
Analysewerkzeug der Nachhaltigkeitsforschung
- beschreibt typische Muster nicht-nachhaltiger Entwicklung als charakteristisches Bündel miteinander verknüpfter Umwelt- und Entwicklungsprobleme, die sich gegenseitig verstärken
Aufbau: Kernproblem → Symptome (z.B. Bodendegradation, Wasserknappheit, Armut, Migration) → Wechselwirkungen → Abwärtsspirale
Syndrome: Katanga-Syndrom | Raubbau-Syndrom | Dust-Bowl-Syndrom
22Syndromkonzept – Beispiel-Syndrome
Sahel-Syndrom: landwirtschaftliche Übernutzung in Trockengebieten → Bodendegradation, Ernteausfälle, Armut, Migration | Raubbau-Syndrom: kurzfristige Ressourcenausbeutung ohne Nachhaltigkeitsrücksicht | Dust-Bowl-Syndrom: nicht-nachhaltige Industrielandwirtschaft mit Bodenerosion und Umweltschäden
23Syndromkonzept – Nutzen
Analysewerkzeug
- ermöglicht ganzheitliche Betrachtung komplexer Nachhaltigkeitsprobleme
Syndrom: bezeichnet dabei ein charakteristisches Bündel von miteinander verknüpften Umwelt- & Entwicklungsproblemen, die gemeinsam auftreten & sich gegenseitig verstärken
- Nachhaltigkeitsprobleme treten nicht isoliert, sondern als komplexe Probleme auf
Aufbau des Konzepts:
1. Kernproblem:
- zentrales entwicklungs- oder Umweltproblem
2. Symptome:
- untergeordnete Probeme, wie Bodendegradation, Wasserknappheit, Armut o. Migration
3. Wechselwirkungen:#
- Die Symptome beeinflussen sich gegenseitig und können sich zu einer Abwärtsspirale entwickeln
24Rohstoffe als Entwicklungsvoraussetzung
Ohne Rohstoffe: keine Produktion → keine wirtschaftliche Stärke, negative Exportbilanz, hohe Importkosten, Arbeitslosigkeit
Mit Rohstoffen: wirtschaftlicher Boom möglich, Veredlung im Land bringt Gewinne (außer bei Ressourcenfluch), positive Exportbilanz, guter Standortfaktor durch kostengünstigen Abbau
25Ressourcenknappheit vs. Ressourcenfluch
Ressourcenknappheit: hohe Nachfrage, aber fehlende heimische Vorkommen → kostspielige Importe nötig
Ressourcenfluch: Rohstoffreichtum führt nicht automatisch zu Entwicklung – Staat konzentriert sich zu stark auf Rohstoffexport, vernachlässigt Diversifizierung der eigenen Wirtschaft → verlangsamte Entwicklung
26Standortfaktor Rohstoff
Geologische Gegebenheiten einer Region machen Standorte wirtschaftlich attraktiv
- umfasst Rohstoffknappheit, -reichtum und das Risiko des Ressourcenfluchs
Beispiel: Sand als Baustoff kann eine Region zum attraktiven Industriestandort machen
- entscheidend für Import- oder Exportorientierung eines Landes
27Katanga-Syndrom
Syndrom der Rohstoffausbeutung in Entwicklungsländern
Merkmale: intensive Ressourcenextraktion durch Bergbau → Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit, politische Instabilität, beinhaltet auch informelle Förderung des Rohstoffs --> kommt Staat nicht zugute & Natur wird ausgenutzt
Rohstoffreichtum kommt lokaler Bevölkerung kaum zugute | multinationale Konzerne und Eliten profitieren → Ressourcenfluch wird verstärkt
Beispiel: Kupfer- und Kobaltabbau in der Demokratischen Republik Kongo (Region Katanga)
28Politische Maßnahmen nach dem Rohstoffabbau
Ökologische Maßnahmen: Rekultivierung = Wiederherstellung der Landschaft nach dem Abbau (z.B. Auffüllung, Bepflanzung, Renaturierung)
Soziale Maßnahmen: Entschädigung umgesiedelter Gemeinden, Schaffung alternativer Arbeitsplätze
Problem: Rekultivierung ist oft unvollständig, teuer und dauert Jahrzehnte | gesetzliche Pflicht in vielen Ländern, aber in Entwicklungsländern oft unzureichend durchgesetzt
29Rohstoffabbau – konkrete Beispiele
Nahraum: Sand (Baustoff), Gestein, Kalisalz (Düngemittel), Wasser (als knappe Ressource) |
Geopolitisch relevante Abbauregionen am Rande der Ökumene: Ölsande in Kanada (Alberta), Erdölförderung in der Arktis, Rohstoffabbau in Sibirien
Diese Regionen sind klimatisch extrem, aber rohstoffreich → hohe Erschließungskosten, große Umweltrisiken
30Globale Wertschöpfungskette von Rohstoffen
Stufen: 1. Rohstoffgewinnung (meist in Entwicklungsländern) → 2. Transport → 3. Verarbeitung/Veredlung (meist in Industrieländern) → 4. Nutzung als Produkt → 5. Entsorgung/Recycling
Problem: Wertschöpfung findet überwiegend in reichen Ländern statt
Entwicklungsländer exportieren billige Rohstoffe, importieren teure Fertigprodukte → strukturelle Abhängigkeit
Ziel: mehr Veredlung im Förderland für eigene Gewinne
31Strategische Rohstoffe – Überblick
Rohstoffe, die für Wirtschaft, Technologie und nationale Sicherheit unverzichtbar sind
Beispiele: seltene Erden, Lithium, Kobalt, Coltan, Wasser, Boden
Merkmale: begrenzte Vorkommen, hohe Nachfrage, wenige Förderländer → starke geopolitische Abhängigkeiten
Verwendung: Smartphones, E-Auto-Batterien, Windkraftanlagen, Militärtechnik
32Seltene Erden & Lithium
Seltene Erden: Gruppe von 17 Metallen (z.B. Neodym, Dysprosium)
Vorkommen: stark konzentriert in China (~60% der Weltproduktion)
Verwendung: Elektromotoren, Magnete, Displays, Rüstung
Lithium: zentraler Rohstoff für Akkus/Batterien (E-Autos, Smartphones)
Vorkommen: „Lithiumdreieck" in Südamerika (Chile, Bolivien, Argentinien)
politische Instrumentalisierung: Exportbeschränkungen als Druckmittel
33Geopolitische Konflikte um Rohstoffe
Rohstoffreiche Regionen sind häufig politisch instabil
Konflikte entstehen durch: Kontrolle über Abbaugebiete, Einnahmenverteilung, ausländische Einflussnahme
Beispiele: Bürgerkrieg im Kongo (Coltan/Kobalt), Konflikte im Nahen Osten (Erdöl), Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer (Erdgas)
(Conflict Minerals): Erlöse finanzieren Milizen und Kriegsparteien
34Senkung des Verbrauchs (Strategie gegen Rohstoffknappheit)
Reduktion des Rohstoffbedarfs durch bewussteren Konsum und politische Steuerung
Maßnahmen: Suffizienz (weniger konsumieren), längere Produktlebensdauer, Reparierbarkeit, Sharing Economy
Wirkung: direkte Entlastung der Rohstoffnachfrage
Grenzen: schwer durchsetzbar in Wachstumsgesellschaften
35Politische Rohstoffstrategien (Bundesregierung)
SIRUS
Substitution - Innovation - Recycling - Urban Mining - Suffizienz
DHR
Diversifizierung - Handelsabkommen - Reservenaufbau
Deutschland ist stark rohstoffabhängig → strategische Rohstoffpolitik nötig
Maßnahmen: Rohstoffstrategie der Bundesregierung: Diversifizierung der Importländer, Handelsabkommen mit Rohstoffländern, Förderung von Recycling und Urban Mining, Aufbau strategischer Reserven
Ziel: Versorgungssicherheit, Reduktion von Abhängigkeiten (v.a. von China bei seltenen Erden) |
36Recycling in Entwicklungsländern – Chancen & Risiken
Chancen: Schaffung von Arbeitsplätzen im informellen Sektor, Rohstoffversorgung ohne Primärabbau, Einkommensmöglichkeiten für arme Bevölkerung
Risiken: gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen (z.B. Verbrennung von Kabeln für Kupfer), Umweltverschmutzung durch Schwermetalle und Giftstoffe, fehlende Schutzausrüstung |
Beispiele: Elektroschrott-Deponien in Agbogbloshie (Ghana), Abwrackwerften in Alang (Indien), Plastikmüll-Export aus Deutschland
37Interessenkonflikte um unerschlossene Ressourcen
Tiefsee: Manganknollen, Kobaltkrusten → Streit um Nutzungsrechte in internationalen Gewässern
Arktis: Erdöl, Erdgas, Fischgründe → Konflikte zwischen Russland, Kanada, USA, Norwegen, Dänemark um Territorialansprüche
Antarktis: Rohstoffvorkommen vermutet → Antarktisvertrag (1959) verbietet Abbau bis 2048, aber zunehmendem Druck ausgesetzt
Gemeinsam: fehlende klare Rechtslage, strategische Interessen überwiegen ökologische Schutzinteressen
38Entwicklung trotz Rohstoffarmut
Beispiel Japan: kaum eigene Rohstoffe, trotzdem eine der größten Volkswirtschaften der Welt
Strategie: Investition in Bildung, Technologie und Innovation statt Rohstoffexport
- Wertschöpfung durch Verarbeitung importierter Rohstoffe zu Hightech-Produkten
weitere Beispiele: Südkorea, Singapur, Schweiz
Schlussfolgerung: Rohstoffarmut ist kein zwangsläufiges Entwicklungshemmnis – Humankapital und Institutionen sind entscheidend
39Nichtentwicklung trotz Rohstoffreichtum
Viele rohstoffreiche Länder (v.a. in Afrika) bleiben trotz Ressourcen unterentwickelt
Ursachen: Ressourcenfluch, Korruption, mangelnde Diversifizierung, Abhängigkeit von Rohstoffpreisen, bewaffnete Konflikte um Ressourcen
Beispiele: Nigeria (Öl), DR Kongo (Coltan, Kobalt), Angola (Öl)
Mechanismus: Rohstoffeinnahmen fließen in Eliten, kaum in Infrastruktur, Bildung oder Industrie
40Diversifizierungsstrategie für Rohstoffländer
mit vorraussetzungen
Strategie zur Überwindung einseitiger Abhängigkeit von Rohstoffexporten
Ziel: Aufbau anderer Wirtschaftszweige (3 Sektorenstruktur, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus) neben dem Rohstoffsektor
Beispiel Tourismus: Dubai/VAE – Transformation von Öl-Einnahmen in Tourismus- und Finanzwirtschaft
Voraussetzungen: politischer Wille, stabile Institutionen, Investitionen in Bildung und Infrastruktur
Risiko ohne Diversifizierung: bei sinkendem Rohstoffpreis bricht gesamte Volkswirtschaft ein
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