1Was ist ein Heißläufer (HOA)?
* Übermäßige Erwärmung am Radsatzlager
* Kann Schäden oder Entgleisungen verursachen
2Wann liegt eine Entgleisung vor?
* Wenn ein Radsatz nicht mehr mit beiden Rädern auf der Schiene läuft
* Wenn ein Fahrzeug seitlich aus dem Gleis springt
3Was bedeutet „Betriebszustand der Fahrzeuge“?
* Technischer und sicherheitsrelevanter Zustand
* Kann betriebstauglich oder untauglich sein
4Wie wird der Betriebszustand der Fahrzeuge beurteilt?
* Sichtprüfung äußerer Schäden
* Kontrolle von Bremsen und Sicherheitseinrichtungen
* Prüfung von Wagennummern und Anschriften
5Was ist eine wagentechnische Behandlung?
* Untersuchung und Behandlung der Wagen
* Sicherstellung der Betriebssicherheit
6Wie läuft das Meldeverfahren bei Mängeln ab?
* Erkennen des Mangels
* Dokumentation mit Gebrechenzettel
* Meldung an zuständige Stelle (z. B. Zugvorbereiter oder Werkstatt)
7Was bedeutet die Anwendung der Gebrechenzettel?
* Kennzeichnung von Fahrzeugen mit Mängeln
* Nutzung verschiedener Muster (K, M, S, R1, X)
* Deutliche Information für Betrieb und Werkstatt
8Wie läuft der Meldevorgang ab?
* Feststellen des Mangels
* Ausfüllen des passenden Zettels
* Anbringen am Fahrzeug
* Meldung an Fahrdienstleiter oder Werkstatt
9Was ist eine Lauffähigkeitsbescheinigung?
* Bestätigung, dass ein Fahrzeug trotz Mängeln eingeschränkt weiter verkehren darf
10Welche Bremsen sind einzuschalten?
* Alle tauglichen Bremsen
* Selbstlösende Bremsen, die als mindertauglich gelten
11Welche Bremsen sind auszuschalten?
* Untauglich gekennzeichnete Bremsen
* Bremsen, deren Unbrauchbarkeit erkennbar ist
12Wie müssen Züge grundsätzlich gebremst werden?
* Luftgebremst, außer im Störungsfall
* Dynamische Bremse ist, wenn vorhanden, einzuschalten
13Wie werden Lokzüge und Leerpersonenzüge behandelt?
* Sie werden wie P-Züge behandelt
14Welche Bedingungen gelten für geschleppte Tfz und Wagen mit „ee“?
* In P-Zügen soweit möglich in Bremsstellung P befördern
15Wann dürfen Bremsen in Stellung R und G gleichzeitig wirken?
* Nur wenn sie nicht auf Stellung P umgestellt werden können
16Welche Regel gilt für Züge bis 800t von anderen Infrastrukturbetreibern?
* Bremsstellung wird akzeptiert, wenn erforderliche Bremshundertstel erreicht werden
17Welche Fahrzeuge müssen immer eine funktionstüchtige Bremse haben?
* Erstes Schienenfahrzeug
* Letztes Schienenfahrzeug
18Was tun, wenn die Bremse des letzten Fahrzeugs ausfällt und das vorletzte eine Bremse hat?
* Weiterfahrt bis zum nächsten Bahnhof mit Änderungsmöglichkeit der Zugbildung
19Was tun, wenn die Bremse des letzten und vorletzten Fahrzeugs ausfällt?
* Weiterfahrt nur bis zum nächsten Bahnhof
* Danach Weiterfahrt erst nach Behebung des Mangels
20Welche Einschränkung gilt bei Bremsausfall am ersten oder letzten Fahrzeug mit Reisenden?
* Fahrzeuge dürfen nicht mit Fahrgästen besetzt sein
* Vor Weiterfahrt in Manipulationsbahnhof räumen
21Welche Zugsicherungssysteme beeinflussen die Bremsleistung?
* PZB bis 160 km/h
* ETCS oder LZB auch bis 160 km/h
* Über 160 km/h nur ETCS oder LZB
22Welche Regel gilt für Züge mit Vmax >140 km/h?
* Hälfte der Mg-Bremsen muss tauglich sein, mindestens 3
23Was passiert, wenn die Mg-Bremsen nicht ausreichen?
* Zugführer verständigt Tfzf per Zub-Auftrag
* Geschwindigkeitsbegrenzung wird festgelegt
24Wie werden Zub-Aufträge ausgestellt?
* Vom Zugführer oder Zugvorbereiter im Ausgangs- oder Grenzbahnhof
* In zweifacher Ausfertigung
* Empfang durch Tfzf wird bestätigt
25Was ist ein überlanger Zug?
* Zug, dessen Länge die Aufnahmefähigkeit eines Bahnhofs überschreitet
26Welche Regeln gelten für überlange Züge mit Personenbeförderung?
* Dürfen grundsätzlich nicht länger als Bahnsteigkanten sein
* Wenn länger, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden (z.B. Vorziehen)
* Wenn nicht möglich, Zub informiert Fahrgäste über Ausstiegsmöglichkeiten
27Welche Bremsen sind einzuschalten?
* Alle tauglichen Bremsen
* Selbstlösende Bremsen, die als mindertauglich gelten
28Welche Bremsen sind auszuschalten?
* Untauglich gekennzeichnete Bremsen
* Bremsen, deren Unbrauchbarkeit erkennbar ist
29Wie müssen Züge grundsätzlich gebremst werden?
* Luftgebremst, außer im Störungsfall
* Dynamische Bremse ist, wenn vorhanden, einzuschalten
30Wie werden Lokzüge und Leerpersonenzüge behandelt?
* Sie werden wie P-Züge behandelt
31Welche Bedingungen gelten für geschleppte Tfz und Wagen mit „ee“?
* In P-Zügen soweit möglich in Bremsstellung P befördern
32Wann dürfen Bremsen in Stellung R und G gleichzeitig wirken?
* Nur wenn sie nicht auf Stellung P umgestellt werden können
33Welche Regel gilt für Züge bis 800t von anderen Infrastrukturbetreibern?
* Bremsstellung wird akzeptiert, wenn erforderliche Bremshundertstel erreicht werden
34Welche Fahrzeuge müssen immer eine funktionstüchtige Bremse haben?
* Erstes Schienenfahrzeug
* Letztes Schienenfahrzeug
35Was tun, wenn die Bremse des letzten Fahrzeugs ausfällt und das vorletzte eine Bremse hat?
* Weiterfahrt bis zum nächsten Bahnhof mit Änderungsmöglichkeit der Zugbildung
36Was tun, wenn die Bremse des letzten und vorletzten Fahrzeugs ausfällt?
* Weiterfahrt nur bis zum nächsten Bahnhof
* Danach Weiterfahrt erst nach Behebung des Mangels
37Welche Einschränkung gilt bei Bremsausfall am ersten oder letzten Fahrzeug mit Reisenden?
* Fahrzeuge dürfen nicht mit Fahrgästen besetzt sein
* Vor Weiterfahrt in Manipulationsbahnhof räumen
38Welche Zugsicherungssysteme beeinflussen die Bremsleistung?
* PZB bis 160 km/h
* ETCS oder LZB auch bis 160 km/h
* Über 160 km/h nur ETCS oder LZB
39Welche Regel gilt für Züge mit Vmax >140 km/h?
* Hälfte der Mg-Bremsen muss tauglich sein, mindestens 3
40Was passiert, wenn die Mg-Bremsen nicht ausreichen?
* Zugführer verständigt Tfzf per Zub-Auftrag
* Geschwindigkeitsbegrenzung wird festgelegt
41Wie werden Zub-Aufträge ausgestellt?
* Vom Zugführer oder Zugvorbereiter im Ausgangs- oder Grenzbahnhof
* In zweifacher Ausfertigung
* Empfang durch Tfzf wird bestätigt
42Was ist ein überlanger Zug?
* Zug, dessen Länge die Aufnahmefähigkeit eines Bahnhofs überschreitet
43Welche Regeln gelten für überlange Züge mit Personenbeförderung?
* Dürfen grundsätzlich nicht länger als Bahnsteigkanten sein
* Wenn länger, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden (z.B. Vorziehen)
* Wenn nicht möglich, Zub informiert Fahrgäste über Ausstiegsmöglichkeiten
44Wann wird ein Rotzettel angebracht?
* Beidseitig am Fahrzeug
* Wenn Türen, Dächer oder Klappen beschädigt oder nicht schließbar sind
* Bei starken Flachstellen oder losen Bremsteilen
* Bei fehlenden Puffern oder gerissenen Pufferhülsen
45Wann wird ein Blau-Rotzettel verwendet?
* Wenn ein Fahrzeug mit Lauffähigkeitsbescheinigung zur Wartung überführt wird
* Als Ersatz für Rotzettel beim Abtransport in die Wartungseinrichtung
46Wann wird ein Rotweißzettel angebracht?
* Beidseitig am Fahrzeug
* Bei offensichtlichen Schäden, die keinen Rotzettel erfordern
* Zusammen mit Muster R1
47Was ist eine Lauffähigkeitsbescheinigung?
* Bestätigung, dass ein schadhaftes Fahrzeug unter Auflagen weiterfahren darf
* Muss beidseitig am Fahrzeug angebracht werden
48Wann wird ein Hilfszugzettel verwendet?
* Für Fahrzeuge mit Rotzettel oder als nicht lauffähig beurteilt
* Wenn sie nach Maßnahmen mit Hilfszug in eine Wartungseinrichtung überstellt werden dürfen
49Wann wird der Zettel TUE angebracht?
* Beidseitig am Fahrzeug
* Anwendung durch Mitarbeiter der Technischen Überwachung
50Wann wird Muster M verwendet?
* Beidseitig am Fahrzeug
* Wenn Wagen trotz Mängeln beladen oder besetzt bleiben darf
* Zur Kennzeichnung von Wagen mit selbstlösenden Bremsen
51Wann wird Muster K verwendet?
* Beidseitig am Fahrzeug (Langträger)
* Wenn Wagen wegen Beschädigung nicht besetzt oder beladen werden darf
* Wagen darf leer oder beladen weiterfahren
* Zulässige Höchstgeschwindigkeit muss angegeben werden
52Wann wird Muster R1 verwendet?
* Wenn Bremse, Handbremse, Mg-Bremse oder Schnellbremsbeschleuniger schadhaft ist
* Linker Teil: selbsttätige Bremse unbrauchbar
* Rechter Teil: Handbremse unbrauchbar oder Aufstieg beschädigt
* Beide Teile: Mg-Bremse oder Schnellbremsbeschleuniger unbrauchbar
53Wann wird Muster S verwendet?
* Zur Kennzeichnung schadhafter Türen
* Wagen darf besetzt bleiben, wenn Übergang in Nachbarwagen möglich ist
* Keine Sackgasse darf entstehen
* Türen müssen versperrt und mit sichtbarem Zettel versehen sein
54Wann wird Muster R3 verwendet?
* Bei defekter Zugsammelschiene (Kabel oder Kupplung)
* Kabel in Blinddosen sichern
* Kupplungsdosen unbenutzbar machen
* Zettel an allen vier Ecken anbringen
* Zusätzlich Muster K anbringen
55Wann wird ein HOA-Zettel angebracht?
* Nach HOA-Alarm durch Zuglaufcheckpoint
* Zur Kennzeichnung des betroffenen Radsatzlagers