Bezettelung

55 flashcardsby Julia
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1
Was ist ein Heißläufer (HOA)?


* Übermäßige Erwärmung am Radsatzlager
* Kann Schäden oder Entgleisungen verursachen
2
Wann liegt eine Entgleisung vor?
* Wenn ein Radsatz nicht mehr mit beiden Rädern auf der Schiene läuft
* Wenn ein Fahrzeug seitlich aus dem Gleis springt
3
Was bedeutet „Betriebszustand der Fahrzeuge“?


* Technischer und sicherheitsrelevanter Zustand
* Kann betriebstauglich oder untauglich sein
4
Wie wird der Betriebszustand der Fahrzeuge beurteilt?


* Sichtprüfung äußerer Schäden
* Kontrolle von Bremsen und Sicherheitseinrichtungen
* Prüfung von Wagennummern und Anschriften
5
Was ist eine wagentechnische Behandlung?


* Untersuchung und Behandlung der Wagen
* Sicherstellung der Betriebssicherheit
6
Wie läuft das Meldeverfahren bei Mängeln ab?


* Erkennen des Mangels
* Dokumentation mit Gebrechenzettel
* Meldung an zuständige Stelle (z. B. Zugvorbereiter oder Werkstatt)
7
Was bedeutet die Anwendung der Gebrechenzettel?


* Kennzeichnung von Fahrzeugen mit Mängeln
* Nutzung verschiedener Muster (K, M, S, R1, X)
* Deutliche Information für Betrieb und Werkstatt
8
Wie läuft der Meldevorgang ab?


* Feststellen des Mangels
* Ausfüllen des passenden Zettels
* Anbringen am Fahrzeug
* Meldung an Fahrdienstleiter oder Werkstatt
9
Was ist eine Lauffähigkeitsbescheinigung?
* Bestätigung, dass ein Fahrzeug trotz Mängeln eingeschränkt weiter verkehren darf
10
Welche Bremsen sind einzuschalten?


* Alle tauglichen Bremsen
* Selbstlösende Bremsen, die als mindertauglich gelten
11
Welche Bremsen sind auszuschalten?


* Untauglich gekennzeichnete Bremsen
* Bremsen, deren Unbrauchbarkeit erkennbar ist
12
Wie müssen Züge grundsätzlich gebremst werden?


* Luftgebremst, außer im Störungsfall
* Dynamische Bremse ist, wenn vorhanden, einzuschalten
13
Wie werden Lokzüge und Leerpersonenzüge behandelt?


* Sie werden wie P-Züge behandelt
14
Welche Bedingungen gelten für geschleppte Tfz und Wagen mit „ee“?


* In P-Zügen soweit möglich in Bremsstellung P befördern
15
Wann dürfen Bremsen in Stellung R und G gleichzeitig wirken?


* Nur wenn sie nicht auf Stellung P umgestellt werden können
16
Welche Regel gilt für Züge bis 800t von anderen Infrastrukturbetreibern?


* Bremsstellung wird akzeptiert, wenn erforderliche Bremshundertstel erreicht werden
17
Welche Fahrzeuge müssen immer eine funktionstüchtige Bremse haben?


* Erstes Schienenfahrzeug
* Letztes Schienenfahrzeug
18
Was tun, wenn die Bremse des letzten Fahrzeugs ausfällt und das vorletzte eine Bremse hat?


* Weiterfahrt bis zum nächsten Bahnhof mit Änderungsmöglichkeit der Zugbildung
19
Was tun, wenn die Bremse des letzten und vorletzten Fahrzeugs ausfällt?


* Weiterfahrt nur bis zum nächsten Bahnhof
* Danach Weiterfahrt erst nach Behebung des Mangels
20
Welche Einschränkung gilt bei Bremsausfall am ersten oder letzten Fahrzeug mit Reisenden?


* Fahrzeuge dürfen nicht mit Fahrgästen besetzt sein
* Vor Weiterfahrt in Manipulationsbahnhof räumen
21
Welche Zugsicherungssysteme beeinflussen die Bremsleistung?


* PZB bis 160 km/h
* ETCS oder LZB auch bis 160 km/h
* Über 160 km/h nur ETCS oder LZB
22
Welche Regel gilt für Züge mit Vmax >140 km/h?

* Hälfte der Mg-Bremsen muss tauglich sein, mindestens 3
23
Was passiert, wenn die Mg-Bremsen nicht ausreichen?

* Zugführer verständigt Tfzf per Zub-Auftrag
* Geschwindigkeitsbegrenzung wird festgelegt
24
Wie werden Zub-Aufträge ausgestellt?

* Vom Zugführer oder Zugvorbereiter im Ausgangs- oder Grenzbahnhof
* In zweifacher Ausfertigung
* Empfang durch Tfzf wird bestätigt
25
Was ist ein überlanger Zug?

* Zug, dessen Länge die Aufnahmefähigkeit eines Bahnhofs überschreitet
26
Welche Regeln gelten für überlange Züge mit Personenbeförderung?

* Dürfen grundsätzlich nicht länger als Bahnsteigkanten sein
* Wenn länger, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden (z.B. Vorziehen)
* Wenn nicht möglich, Zub informiert Fahrgäste über Ausstiegsmöglichkeiten
27
Welche Bremsen sind einzuschalten?


* Alle tauglichen Bremsen
* Selbstlösende Bremsen, die als mindertauglich gelten
28
Welche Bremsen sind auszuschalten?


* Untauglich gekennzeichnete Bremsen
* Bremsen, deren Unbrauchbarkeit erkennbar ist
29
Wie müssen Züge grundsätzlich gebremst werden?


* Luftgebremst, außer im Störungsfall
* Dynamische Bremse ist, wenn vorhanden, einzuschalten
30
Wie werden Lokzüge und Leerpersonenzüge behandelt?


* Sie werden wie P-Züge behandelt
31
Welche Bedingungen gelten für geschleppte Tfz und Wagen mit „ee“?


* In P-Zügen soweit möglich in Bremsstellung P befördern
32
Wann dürfen Bremsen in Stellung R und G gleichzeitig wirken?


* Nur wenn sie nicht auf Stellung P umgestellt werden können
33
Welche Regel gilt für Züge bis 800t von anderen Infrastrukturbetreibern?


* Bremsstellung wird akzeptiert, wenn erforderliche Bremshundertstel erreicht werden
34
Welche Fahrzeuge müssen immer eine funktionstüchtige Bremse haben?


* Erstes Schienenfahrzeug
* Letztes Schienenfahrzeug
35
Was tun, wenn die Bremse des letzten Fahrzeugs ausfällt und das vorletzte eine Bremse hat?


* Weiterfahrt bis zum nächsten Bahnhof mit Änderungsmöglichkeit der Zugbildung
36
Was tun, wenn die Bremse des letzten und vorletzten Fahrzeugs ausfällt?


* Weiterfahrt nur bis zum nächsten Bahnhof
* Danach Weiterfahrt erst nach Behebung des Mangels
37
Welche Einschränkung gilt bei Bremsausfall am ersten oder letzten Fahrzeug mit Reisenden?


* Fahrzeuge dürfen nicht mit Fahrgästen besetzt sein
* Vor Weiterfahrt in Manipulationsbahnhof räumen
38
Welche Zugsicherungssysteme beeinflussen die Bremsleistung?


* PZB bis 160 km/h
* ETCS oder LZB auch bis 160 km/h
* Über 160 km/h nur ETCS oder LZB
39
Welche Regel gilt für Züge mit Vmax >140 km/h?


* Hälfte der Mg-Bremsen muss tauglich sein, mindestens 3
40
Was passiert, wenn die Mg-Bremsen nicht ausreichen?


* Zugführer verständigt Tfzf per Zub-Auftrag
* Geschwindigkeitsbegrenzung wird festgelegt
41
Wie werden Zub-Aufträge ausgestellt?


* Vom Zugführer oder Zugvorbereiter im Ausgangs- oder Grenzbahnhof
* In zweifacher Ausfertigung
* Empfang durch Tfzf wird bestätigt
42
Was ist ein überlanger Zug?


* Zug, dessen Länge die Aufnahmefähigkeit eines Bahnhofs überschreitet
43
Welche Regeln gelten für überlange Züge mit Personenbeförderung?


* Dürfen grundsätzlich nicht länger als Bahnsteigkanten sein
* Wenn länger, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden (z.B. Vorziehen)
* Wenn nicht möglich, Zub informiert Fahrgäste über Ausstiegsmöglichkeiten
44
Wann wird ein Rotzettel angebracht?


* Beidseitig am Fahrzeug
* Wenn Türen, Dächer oder Klappen beschädigt oder nicht schließbar sind
* Bei starken Flachstellen oder losen Bremsteilen
* Bei fehlenden Puffern oder gerissenen Pufferhülsen
45
Wann wird ein Blau-Rotzettel verwendet?


* Wenn ein Fahrzeug mit Lauffähigkeitsbescheinigung zur Wartung überführt wird
* Als Ersatz für Rotzettel beim Abtransport in die Wartungseinrichtung
46
Wann wird ein Rotweißzettel angebracht?


* Beidseitig am Fahrzeug
* Bei offensichtlichen Schäden, die keinen Rotzettel erfordern
* Zusammen mit Muster R1
47
Was ist eine Lauffähigkeitsbescheinigung?


* Bestätigung, dass ein schadhaftes Fahrzeug unter Auflagen weiterfahren darf
* Muss beidseitig am Fahrzeug angebracht werden
48
Wann wird ein Hilfszugzettel verwendet?


* Für Fahrzeuge mit Rotzettel oder als nicht lauffähig beurteilt
* Wenn sie nach Maßnahmen mit Hilfszug in eine Wartungseinrichtung überstellt werden dürfen
49
Wann wird der Zettel TUE angebracht?


* Beidseitig am Fahrzeug
* Anwendung durch Mitarbeiter der Technischen Überwachung
50
Wann wird Muster M verwendet?


* Beidseitig am Fahrzeug
* Wenn Wagen trotz Mängeln beladen oder besetzt bleiben darf
* Zur Kennzeichnung von Wagen mit selbstlösenden Bremsen
51
Wann wird Muster K verwendet?


* Beidseitig am Fahrzeug (Langträger)
* Wenn Wagen wegen Beschädigung nicht besetzt oder beladen werden darf
* Wagen darf leer oder beladen weiterfahren
* Zulässige Höchstgeschwindigkeit muss angegeben werden
52
Wann wird Muster R1 verwendet?


* Wenn Bremse, Handbremse, Mg-Bremse oder Schnellbremsbeschleuniger schadhaft ist
* Linker Teil: selbsttätige Bremse unbrauchbar
* Rechter Teil: Handbremse unbrauchbar oder Aufstieg beschädigt
* Beide Teile: Mg-Bremse oder Schnellbremsbeschleuniger unbrauchbar
53
Wann wird Muster S verwendet?


* Zur Kennzeichnung schadhafter Türen
* Wagen darf besetzt bleiben, wenn Übergang in Nachbarwagen möglich ist
* Keine Sackgasse darf entstehen
* Türen müssen versperrt und mit sichtbarem Zettel versehen sein
54
Wann wird Muster R3 verwendet?


* Bei defekter Zugsammelschiene (Kabel oder Kupplung)
* Kabel in Blinddosen sichern
* Kupplungsdosen unbenutzbar machen
* Zettel an allen vier Ecken anbringen
* Zusätzlich Muster K anbringen
55
Wann wird ein HOA-Zettel angebracht?


* Nach HOA-Alarm durch Zuglaufcheckpoint
* Zur Kennzeichnung des betroffenen Radsatzlagers
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