1Was ist Diskursethik?
Eine Ethik, die moralische Normen nur dannn als gültig ansieht, wenn sie im herrschaftsfreien Diskurs begründet werden können
2Was ist der herrschaftsfreie Diskurs?
Das ist ein ideales Kommunikationsmodell, wo jeder gleichermaßen die Möglichkeit hat, seine Standpunkte zu äußern, zu begründen und zu diskutieren, ohne dass ein Teilnehmer einen unangefochtenen Anspruch auf Autorität hat. => Diskurs, in dem die Argumente und nicht die Machtstruktur entscheiden, ob eine Aussage als gültig oder ungültig angesehen wird.
3Wer entwickelte die Diskursethik?
Jürgen Habermas (zsm mit Karl-Otto Apel, aber der is nd so wichtig)
4Was bedeutet „kommunikative Vernunft“?
Des is die Vernunft, die sich im Argumentieren und Verstehen im Diskurs zeigt
5Was ist der Grundsatz D (Grundsatz des Diskurs, zentrale Regel der Diskursethik)?
Eine Norm ist nur dann gültig, wenn ALLE BETROFFENEN ihr im Diskurs zustimmen
6Was ist der Grundsatz U?
Normen müssen UNIVERSALISIERBAR sein, ähnlich wie bei Kants kategorischem Imperativ
7Was ist eine „ideale Sprechsituation“?
Ein fiktiver Zustand, in dem alle Teilnehmer gleichberechtigt, ohne Zwang, wahrhaftig und rational kommunizieren.
8Was sind Voraussetzungen der idealen Sprechsituation?
Wahrhaftigkeit, Redegleichheit, Reziprozität, Chancengleichheit
9Wozu dient die ideale Sprechsituation?
Als Maßstab, um faire Diskurse zu bewerten, auch wenn sie nie vollständig erreichbar ist.
10Was ist ein Diskurs?
Eine strukturierte Argumentation zu einem ethisch relevanten Thema
11Was ist die größte Kritik an der Diskursethik
Machtverhältnisse lassen sich nicht immer ausschalten -> real schwer umsetzbar